Daniel Peretz feiert HSV-Debüt trotz ungewisser Zukunft

Daniel Peretz feiert HSV-Debüt trotz ungewisser Zukunft

Nach langer Wartezeit gab Daniel Peretz am Dienstagabend sein Debüt für den HSV im Pflichtspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Der 25-jährige Torwart zeigte bei dem 1:0-Pokalsieg eine souveräne Leistung, obwohl er insgesamt wenig gefordert wurde. Trainer Merlin Polzin äußerte sich nach dem Spiel zufrieden: „Er hat das gezeigt, was ich auch von ihm erwarte und tagtäglich sehe. Daniel hat uns viel Ruhe gegeben.“ Auch der Ersatzkapitän Miro Muheim lobte den Keeper: „Er hat ohne Gegentor gespielt und eine sehr gute Leistung gezeigt.“

Trotz dieses erfolgreichen Auftritts bleibt die Zukunft von Peretz ungewiss. Der Torwart hatte kürzlich seine Enttäuschung über die begrenzten Einsätze geäußert, was die Spekulationen über einen vorzeitigen Leih-Abbruch im Winter neu entfachte. Der Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes erhält derzeit das Vertrauen des Trainers und zeigt mit stabilen Leistungen, dass er die Nummer eins bleibt. Peretz’ Einsatz im Pokal ändert daran nichts; am Sonntag wird Heuer Fernandes erneut im Tor stehen.

Dennoch ist der Pokalsieg ein kleiner Lichtblick für die Bayern-Leihgabe. Er kann mindestens bis zum Achtelfinale am 2. und 3. Dezember auf weitere Einsätze hoffen. Ob sich an seiner Situation etwas ändert, hängt auch davon ab, wie stark Peretz selbst Druck auf die Vereinsführung ausübt. Laut Informationen der Mopo sind die HSV-Bosse grundsätzlich nicht bereit, den talentierten Keeper vorzeitig abzugeben.

Für den HSV ist die Situation relativ komfortabel, da nicht alle Bundesligisten über zwei derart zuverlässige Torhüter verfügen. Für Peretz bleibt es jedoch eine Geduldsprobe, sich mit der Rolle des Pokal-Keepers abzufinden. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit nurdieraute.de/)

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