Daniel Peretz spricht über seine Situation beim Hamburger SV
Ein Sorgenkind beim FC Bayern München, Daniel Peretz, kann mit seinen bisherigen Einsätzen nicht zufrieden sein. Nun hat er sich zu den aufkommenden Wechselgerüchten geäußert.
München – Wer beim FC Bayern auf Einsätze hofft, benötigt nicht nur die entsprechende Qualität, sondern auch ein gewisses Maß an Glück. Viele namhafte Spieler scheiterten in der Vergangenheit am hohen Erwartungsdruck oder am fehlenden Platz in der Startelf.
Diese Erfahrung musste auch der Torwart Daniel Peretz machen. Er konnte sich nicht gegen Manuel Neuer durchsetzen und war mit seiner Situation unzufrieden. Um wertvolle Spielpraxis zu sammeln, ließ er sich im Sommer zum Hamburger SV ausleihen. Doch bislang bleibt ihm dieser Wunsch verwehrt.
Merlin Polzin setzte Daniel Heuer Fernandes erneut als Nummer Eins ein, wodurch Peretz, ähnlich wie beim FC Bayern, auf die Bank verbannt wurde. Diese Situation gefiel dem Keeper natürlich nicht. Schnell kursierten Gerüchte, dass der Israeli seine Leihe abbrechen und zu einem anderen Verein wechseln könnte.
In einem Interview mit der SportBild sprach Peretz über seine persönliche Lage: „Ich bin zum HSV gekommen, um so viele Spiele wie möglich zu machen. Ich akzeptiere die Situation, schaue von Spiel zu Spiel, trainiere hart und gebe täglich mein Bestes, um es dem Trainerteam so schwer wie möglich zu machen.“
„Ich bin natürlich nicht glücklich darüber. Mein Ziel bleibt es, jedes Spiel zu bestreiten“, betonte der Torwart. Diese Aussage klingt nach einer klaren Kampfansage. Ein Wechsel scheint vorerst ausgeschlossen, da Polzin mit Heuer Fernandes zufrieden ist und vorerst keinen Torwartwechsel plant.
Auch für den FC Bayern ist die aktuelle Situation nicht zufriedenstellend. Eberl deutete in der Vergangenheit an, dass der HSV ein Versprechen gebrochen habe. Letztendlich zählt jedoch wie immer die sportliche Leistung. Daniel Heuer Fernandes macht bisher einen guten Job in der Bundesliga. Peretz darf zumindest auf einen Einsatz im Pokal hoffen.