David Alaba: Wechsel zu AC Florenz steht auf der Kippe

David Alaba: Wechsel zu AC Florenz steht auf der Kippe

Real Madrid plant, den Abwehrspieler David Alaba zu transferieren. Es gibt bereits einen Interessenten, jedoch besteht ein Hindernis.

Madrid – Die Zeit von David Alaba bei Real Madrid scheint sich dem Ende zuzuneigen. Die Königlichen möchten den ehemaligen Star des FC Bayern München gerne abgeben, da seine sportliche Rolle in der Mannschaft eingeschränkt ist. In den ersten beiden Spielen der neuen La Liga-Saison saß er lediglich auf der Bank und belegt intern nur noch den fünften Platz unter den Verteidigern.

Für den 33-Jährigen könnte es schwierig werden, in Zukunft wieder einen Platz in der Startelf zu finden. Die Vereinsverantwortlichen sehen in Alabas Gehalt, das sich angeblich auf rund 22,5 Millionen Euro beläuft, einen Grund, ihn durch einen Transfer abzugeben. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Laut einem Bericht von Defensa Central gibt es einen ernsthaften Interessenten: Die AC Florenz möchte Alaba in die Serie A locken. Die Fiorentina sucht nach Alternativen, falls das Abwehrtalent Pietro Comuzzo in Richtung Saudi-Arabien wechseln sollte. Es wird berichtet, dass bereits eine offizielle Anfrage für Alaba vorliegt.

Das Problem ist jedoch, dass der Österreicher bislang einem Wechsel abgelehnt hat. Die Transferperiode in den europäischen Top-Ligen endet am 1. September, danach können nur noch vereinslose Spieler verpflichtet werden. Alaba scheint entschlossen, sich in Madrid durchzusetzen. In der österreichischen Nationalmannschaft genießt er volle Rückendeckung.

„Er trainiert voll mit und hat in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht. Ich gehe davon aus, dass er bei uns einsatzfähig ist. Wie lange, das wird man sehen“, sagte ÖFB-Trainer Ralf Rangnick kürzlich bei der Bekanntgabe des Kaders für die WM-Qualifikationsspiele gegen Zypern und Bosnien-Herzegowina. Zu Alabas Situation äußerte Rangnick eine klare Meinung: „Wenn er fit ist und sein Knie voll belastbar ist, mache ich mir keine Sorgen. Dann ist er gut genug für Real.“

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