Dayot Upamecano: Schlüsselspieler beim FC Bayern München

Dayot Upamecano: Schlüsselspieler beim FC Bayern München

Der FC Bayern München hat einen starken Saisonstart hingelegt, und ein Verteidiger spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Konkurrenz beobachtet die Entwicklungen genau.

Bei Dayot Upamecano war es in der Vergangenheit oft ein schmaler Grat zwischen Weltklasse und Fehleranfälligkeit. Der französische Abwehrspieler hatte Spiele, in denen er schwach auftrat und mit individuellen Fehlern die Partien aus Sicht des deutschen Rekordmeisters negativ beeinflusste. Dies führte häufig zu Kritik und Zweifeln an seiner Eignung.

Inzwischen hat sich der 26-Jährige jedoch zu einer stabilen Größe im Spiel des FC Bayern entwickelt. Auch im ersten Spiel der Champions-League-Gruppenphase gegen den FC Chelsea, das mit 3:1 gewonnen wurde, zeigte Upamecano eine solide Leistung. Er war maßgeblich am Eigentor des Gegners beteiligt und überzeugte mit einer Passquote von 91 Prozent. Ein solches Gesamtpaket ist im aktuellen Kader kaum zu ersetzen.

Sein Fehlen im Endspurt der vergangenen Saison war schmerzhaft, insbesondere im Viertelfinale der Champions League gegen Inter Mailand, wo der Ausfall nicht kompensiert werden konnte. Upamecano hat sich weiterentwickelt und ist deutlich stabiler geworden. Das aggressive Pressing des FC Bayern kommt dem Innenverteidiger zugute, der auch in der Nationalmannschaft gesetzt ist.

Trainer Vincent Kompany, der selbst ein Weltklasse-Abwehrspieler war, hat bei Upamecano die richtigen Impulse gesetzt, was sich in seinen guten Leistungen niederschlägt. Upamecano äußerte bereits im vergangenen Winter: „Ich bin sehr glücklich mit dem Trainer. Er hat auf meiner Position gespielt, macht viele Videoanalysen mit uns Verteidigern und hilft uns sehr.“

Konstanz ist für einen Profi auf Bayern-Niveau von entscheidender Bedeutung. Upamecano befindet sich in seiner fünften Saison nach seinem Wechsel für 42,5 Millionen Euro von Leipzig und zeigt nun das Niveau, das man immer erahnen konnte. Immer dann, wenn Real Madrid im Rennen um einen Spieler des FC Bayern mitmischt, wird die Angst vor einem weiteren Fall wie bei David Alaba laut.

Der Österreicher hatte monatelang um eine Vertragsverlängerung gepokert und wechselte schließlich ablösefrei zu den Königlichen. Neben Real Madrid sollen auch Klubs wie Paris Saint-Germain und Manchester United Interesse an Upamecano zeigen. Sportvorstand Max Eberl bleibt in dieser Angelegenheit jedoch gelassen.

Dennoch ist klar, dass die Verlängerung von Upamecanos Vertrag, der bis Sommer 2026 läuft, höchste Priorität haben sollte. Er hat das beste Fußballeralter erreicht, und insbesondere bei Verteidigern sind Geduld und Erfahrung entscheidend. Daher sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um sicherzustellen, dass die Causa Alaba bei den Münchnern eine Ausnahme bleibt.

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