Debatten um DFB-Führung nach WM-Aus

Debatten um DFB-Führung nach WM-Aus

Nach dem enttäuschenden Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 steht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vor einem Umbruch. Die Frage, wer den DFB zurück an die Spitze des Weltfußballs führen kann, sorgt derzeit für lebhafte Diskussionen und spekulative Überlegungen.

Bundestrainer Julian Nagelsmann musste als erster seinen Posten räumen, und auch Geschäftsführer Andreas Rettig wird den DFB zum Jahresende verlassen. Eine Konstante bleibt jedoch: Rudi Völler wird sein Amt als Sportdirektor bis zum Ende seines Vertrags nach der EM 2028 in England fortführen. Jürgen Klopp gilt als möglicher neuer Bundestrainer, und Gespräche mit dem 59-Jährigen sind bereits im Gange, auch wenn noch keine offizielle Bestätigung vorliegt.

Im Rahmen der WM-Diskussionen äußerte sich auch Weltmeister Per Mertesacker in der ZDF-Übertragung, und in der aktuellen Folge der YouTube-Show „Die WM-WG“ von Absolut Fussball, unterstützt von IPPEN.MEDIA, hat sich Marcell Jansen, ehemaliger Nationalspieler, zu einem möglichen Engagement beim DFB geäußert.

Jansen verneinte jedoch sein Interesse an einer DFB-Position, insbesondere aus Zeitgründen. Er erklärte: „Ich bin sehr aktiv in meiner Firma und nutze diese Zeit sowohl privat als auch beruflich. Ich hatte viele Berührungspunkte, aber es kommt für mich aktuell nicht infrage.“ Der ehemalige Präsident des Hamburger SV sieht jedoch Potenzial in der Nachfolge von Mertesacker beim DFB. „Es gibt bereits interessante Möglichkeiten – Per Mertesacker hat das Thema Akademie und Jugendfußball geleitet“, fügte er hinzu.

Auch Philipp Lahm, der Kapitän der Weltmeistermannschaft, wird von Jansen als mögliche Personalie genannt. „Er hat bereits eine Rolle beim DFB eingenommen und kennt viele Abläufe. Es gibt gute Chancen, dass vor allem ehemalige Spieler in die Vereins- und Verbandsarbeit eingebunden werden“, so Jansen.

In den kommenden Tagen und Wochen wird sich zeigen, wie der DFB sich aufstellen wird, um bei der Europameisterschaft 2028 in England wieder positive Schlagzeilen zu machen. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der DFB künftig auf ehemalige Nationalspieler der Weltmeistermannschaft von 2014 setzt, der letzten wirklich erfolgreichen deutschen Mannschaft bei großen Turnieren.

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