Deutsche Nationalmannschaft qualifiziert sich für die WM 2026

Deutsche Nationalmannschaft qualifiziert sich für die WM 2026

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich erfolgreich für die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika qualifiziert. Ein TV-Experte warnt jedoch davor, den deutlichen Sieg gegen die Slowakei überzubewerten.

Leipzig – Mit einer beeindruckenden Leistung im letzten Gruppenspiel der Qualifikation sicherte sich die deutsche Nationalmannschaft die direkte Teilnahme an der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Beim überzeugenden 6:0-Sieg gegen die Slowakei zeigte der DFB endlich wieder seine Stärke und begeisterte die Fans mit offensivem Fußball.

Die Euphorie nach dem starken Auftritt der Mannschaft von Julian Nagelsmann wird jedoch von TV-Experte Didi Hamann gedämpft. In einem Interview mit ran erklärte der ehemalige Bayern-Spieler, dass es für ihn an erster Stelle stehe, sich direkt für die WM in Nordamerika zu qualifizieren, „wenn auch mit etwas Bauchschmerzen. Aber man hat gesehen, dass es in Europa zwei, drei Mannschaften gibt, die besser sind als wir“.

Hamann sieht die deutsche Mannschaft zwar als eine der stärkeren Teams der bevorstehenden Weltmeisterschaft, ist jedoch der Meinung, dass es für den großen Wurf möglicherweise nicht reichen wird. „Wir werden bei der WM im erweiterten Kreis sein, aber Stand heute mit Sicherheit nicht im engeren Favoritenkreis“, betont der ehemalige Liverpool-Star.

Er sieht Mannschaften wie England, Spanien und Frankreich noch vor dem DFB-Team und glaubt nicht, dass sich dies bis zum nächsten Sommer erheblich ändern wird. Dennoch bestreitet der Champions-League-Sieger von 2005 nicht, dass Deutschland Chancen auf den Titel hat, insbesondere da der Sieg gegen die Slowakei wichtig für das Selbstvertrauen war.

Für Hamann war es entscheidend, das Länderspieljahr 2025 mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen, um etwas Ruhe zu schaffen. Zudem befürwortet der 52-Jährige die Möglichkeit, bis zur WM weitere Spieler und Talente in den Kader aufzunehmen. Besonders den Dortmunder Felix Nmecha sieht er langfristig als Schlüsselspieler beim DFB.

Trotz der starken Leistung gegen die Slowakei ist der Kader der deutschen Nationalmannschaft für Hamann noch nicht festgelegt. „Ich würde mich von diesem einen Spiel nicht blenden lassen“, warnt der TV-Experte. Möglicherweise könnten auch die Talente Lennart Karl und der bereits nominierte Said El Mala für das deutsche Team von Interesse werden, wenn man auf die Weltmeisterschaft 2026 blickt.

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