Deutsche Nationalmannschaft sichert sich Sieg gegen die Elfenbeinküste

Deutsche Nationalmannschaft sichert sich Sieg gegen die Elfenbeinküste

Die deutsche Nationalmannschaft hatte ein herausforderndes WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste, konnte jedoch dank strategischer Einwechslungen ein positives Ende feiern.

Toronto – Deniz Undav sorgte mit einem Tor in der Nachspielzeit (90.+4) für den zweiten Sieg der deutschen Mannschaft bei dieser WM, und erinnerte dabei an die legendären Fähigkeiten von Gerd Müller. Mit einem geschickten Dreh und einem präzisen Abschluss brachte er die Partie auf 2:1.

Diese Begegnung gehörte damit endgültig dem Stürmer des VfB Stuttgart, der von den deutschen Zuschauern gefordert wurde, als das Spiel mit 0:1 gegen die Nationalmannschaft lief und eine noch schwierigere Situation drohte. Mit Undav kam auch Amiri ins Spiel, und die bis dahin enttäuschende Leistung der deutschen Mannschaft wurde durch die beiden frischen Kräfte belebt. Undav erzielte in der 68. Minute nach einer Flanke von Amiri den Ausgleich zum 1:1.

In der ersten Halbzeit gab es zwei Szenen, in denen die deutschen Spieler jubelten, jedoch beide Male blieb der Schiedsrichter Benitez aus Paraguay bei seiner Entscheidung, kein Tor für Deutschland zu geben. Aleksandar Pavlovic erzielte zwar einen Kopfballtreffer, verletzte dabei jedoch den Torhüter Fofana im Luftduell.

Fofana musste kurz behandelt werden, während Bundestrainer Julian Nagelsmann beim vierten Offiziellen protestierte, doch die Entscheidung von Benitez blieb bestehen. Bei einer weiteren Szene, in der die deutsche Mannschaft den Ball über die Linie brachte, spielte der Schiedsrichter trotz eines klaren Fouls von Musiala weiterspielen und ließ Havertz ein Tor erzielen. Die Körpersprache der deutschen Spieler deutete jedoch darauf hin, dass sie an der Regelmäßigkeit des Treffers zweifelten. Das Tor für die Elfenbeinküste in der 29. Minute war indes regulär. Es resultierte aus einem intensiven Duell zwischen DFB-Kapitän Kimmich und dem 19-jährigen Diomande.

Der schnelle Diomande ließ Kimmich mit einem Sprint hinter sich und seine scharfe Hereingabe fand Amad. Obwohl Nathaniel Brown dessen Abschlussversuch abwehren konnte, landete der Ball bei Franck Kessié, der freistehend ins lange Eck einschob. Die deutsche Mannschaft sah sich somit mit ernsthaften Problemen konfrontiert.

Physisch konnte sie nicht mithalten, was die leichte Feldüberlegenheit nicht wettmachte. Eine Topchance hatte Kai Havertz mit einem Kopfball, der von Kimmich vorbereitet wurde, doch Fofana konnte den Schuss abwehren. Gute deutsche Kombinationen führten in der ersten Hälfte oft nur zu harmlosen Abschlüssen.

Im zweiten Durchgang brachte die deutsche Elf Antonio Rüdiger für den zuvor behandelten Nico Schlotterbeck. Als die Ivorer anfingen, das Spiel mit schnellen Kombinationen zu beleben, sah sich Nagelsmann gezwungen, mit einem Dreifachwechsel zu reagieren, um frischen Wind in die Partie zu bringen. Die eingewechselten Undav, Leweling und Amiri sorgten für neue Impulse, die entscheidend waren, um das drohende Spiel zu drehen. Die Ivorer zeigten sich stark.

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