Deutschland blickt optimistisch auf die WM 2026
Deutschland hat große Erwartungen für die WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird. Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich optimistisch über die Chancen der deutschen Nationalmannschaft.
Der Countdown läuft: Am 11. Juni beginnt die WM 2026, die bis zum 19. Juli dauert. Mit 48 Teilnehmern und zwölf Gruppen wird dieses Turnier das größte seiner Art sein. Die deutsche Nationalmannschaft strebt an, zu den Finalisten zu gehören.
Bundeskanzler Merz glaubt an die Möglichkeit, dass Deutschland das Endspiel erreicht. „Die deutsche Mannschaft ist im Augenblick so gut aufgestellt und hat sich so gut entwickelt, dass sie die Chancen hat, in die letzten Runden zu kommen, ins Halbfinale, und wenn es richtig gut läuft, kann sie auch ins Finale kommen“, erklärte Merz in der ARD-Sendung „Caren Miosga“.
Abseits seiner politischen Rolle ist Merz ein leidenschaftlicher Fußballfan und Anhänger von Borussia Dortmund. Im Januar verfolgte er ein Bundesliga-Spiel des BVB gegen den FC St. Pauli. Auch bei der WM plant er, im Stadion zu sein – allerdings nur, wenn Deutschland das Endspiel erreicht: „Wenn Deutschland im Endspiel ist, fahre ich selbstverständlich hin.“
Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird bei der WM als einer der erweiterten Favoriten angesehen. Die Hauptkonkurrenten um den Titel sind Europameister Spanien, Titelverteidiger Argentinien und Frankreich. Deutschland startet seine WM-Mission in Gruppe E am 14. Juni gegen Curacao, gefolgt von einem Spiel gegen die Elfenbeinküste sechs Tage später und dem Vorrunden-Abschluss gegen Ecuador am 25. Juni.
Ex-Nationalspieler Thomas Müller sieht Deutschland derzeit nicht unter den großen Favoriten. „Wir haben genügend Qualität, um jede Top-Nation an einem einzelnen Tag zu schlagen. Aber ich sehe umgekehrt die Stabilität nicht, dass wir kaum zu schlagen wären“, sagte der ehemalige Bayern-Star in einem Interview mit dem kicker. „Das ist ein Unterschied: Kann ich mal jemanden schlagen oder bin ich selbst ganz schwer zu besiegen? Deshalb sind wir keiner der engeren Favoriten.“