Deutschland gegen Luxemburg: WM-Qualifikation unter Druck

Deutschland gegen Luxemburg: WM-Qualifikation unter Druck

Deutschland steht am vorletzten Spieltag der WM-Qualifikation in Luxemburg unter Druck. Ohne Kapitän Joshua Kimmich ist die DFB-Elf gezwungen, zu gewinnen. Verfolgen Sie das Spiel hier im Live-Ticker.

Luxemburg – Die entscheidende Phase der WM-Qualifikation hat begonnen: Am Freitagabend (20:45 Uhr, alle TV-Infos hier) trifft die deutsche Nationalmannschaft auf Luxemburg. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann führt zwar die Gruppe A an, hat jedoch punktgleich mit der Slowakei, die am Montag der letzte Qualifikationsgegner ist. Da nur der erste Platz eine WM-Teilnahme sichert, ist ein Sieg für die DFB-Elf unerlässlich.

Ein weiterer Sieg gegen den kleinen Nachbarn könnte Deutschlands Position erheblich verbessern. Unabhängig von den Ergebnissen der anderen Spiele hätte die DFB-Auswahl die Qualifikation gegen die Slowakei dann selbst in der Hand. Im Hinspiel vor etwas mehr als einem Monat konnte Deutschland bereits mit 4:0 gegen Luxemburg gewinnen.

In dieser Partie in Sinsheim spielte der Außenseiter bereits früh in Unterzahl, nachdem Dirk Carlson in der 20. Minute vom Platz gestellt wurde. Die DFB-Auswahl meisterte die Aufgabe souverän und erzielte deutliche Tore durch David Raum (12.), Joshua Kimmich (21./50.) und Serge Gnabry (48.). Einzig in der Chancenverwertung musste sich die deutsche Mannschaft Kritik gefallen lassen.

Im Rückspiel im Stade de Luxembourg erwartet Bundestrainer Nagelsmann jedoch eine deutlich schwierigere Herausforderung – und das nicht nur wegen des Ausfalls von Kapitän Kimmich, der aufgrund einer Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk ausfällt. „Wir wollen uns durch gemeinschaftliches Verteidigen in die Spiele arbeiten, müssen aber auch offensiv gefährlicher werden“, mahnte Nagelsmann vor dem Spiel.

Obwohl die Ausgangslage vielversprechend ist, nahm Nagelsmann seine Spieler in die Pflicht. „Wir sind nicht von anderen Ergebnissen abhängig, sondern nur von unserer eigenen Leistung. Wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr erlauben, den haben wir uns bereits geleistet“, sagte der 38-Jährige in Erinnerung an die desolate 0:2-Niederlage gegen die Slowakei zum Quali-Auftakt.

Topics

Related news