Deutschland scheidet frühzeitig aus der WM 2026

Deutschland scheidet frühzeitig aus der WM 2026

Deutschland ist in der WM 2026 im Sechzehntelfinale ausgeschieden, was für die DFB-Spieler finanzielle Folgen in Millionenhöhe hat.

Foxborough – Die deutsche Nationalmannschaft verlor am Montagabend im Elfmeterschießen gegen Paraguay und verpasste damit zum dritten Mal in Folge den Einzug ins Achtelfinale. Nach dieser Niederlage wird spekuliert, ob Bundestrainer Julian Nagelsmann bald durch Jürgen Klopp ersetzt wird. Die Spieler müssen sich jedoch mit einer doppelten Enttäuschung auseinandersetzen.

Durch das frühe Ausscheiden entgehen den Spielern hohe Prämien. Die FIFA hat bereits 11 Millionen US-Dollar an den DFB ausgezahlt, die für das Erreichen der K.-o.-Runde vorgesehen waren. Weitere 4 Millionen wären bei einem Sieg gegen Paraguay hinzugekommen, doch dieses Geld fehlt nun in der deutschen Kasse. Insgesamt stellt die FIFA für den kommenden Weltmeister 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Welche Prämien wären konkret an die Spieler gegangen? DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hatte vor dem Turnier erklärt: „Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, gibt es mehr als in Katar, da deutlich mehr Einnahmen zu erwarten sind, da will ich gar nicht mauern.“ Im Falle eines Erfolgs hätte der Fußballbund 2022 pro Spieler 400.000 Euro gezahlt, und für 2026 wäre dieser Betrag voraussichtlich noch höher gewesen.

Die Bild-Zeitung berichtete, dass ein Titelgewinn 2026 rund 430.000 Euro pro DFB-Star eingebracht hätte. Vor vier Jahren wurden die Prämien öffentlich kommuniziert: 50.000 Euro für den Gruppensieg, 100.000 Euro für den Einzug ins Viertelfinale, 150.000 Euro für die Runde der besten vier und 250.000 Euro für den zweiten Platz.

Mit dem Ausscheiden im Sechzehntelfinale sind nicht nur die deutschen Spieler betroffen, sondern auch der gesamte DFB. Rettig betonte vor dem Turnier, dass eine europäische Nation mindestens das Halbfinale erreichen müsse, um wirtschaftlich schwarze Zahlen zu schreiben. Dieses Ziel hat Deutschland jedoch deutlich verfehlt.

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