Deutschland sichert sich Platz im WM-Sechzehntelfinale
Nach zwei Gruppenspielen hat die deutsche Nationalmannschaft bereits ihren Platz im Sechzehntelfinale der WM 2026 gesichert. Wer der Gegner sein wird, bleibt jedoch ungewiss.
Winston-Salem – Das Sechzehntelfinale ist gebucht, doch wie geht es weiter? Vor dem dritten Spieltag der Gruppenphase der Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, steht Deutschland als Sieger der Gruppe E fest. Nach einem beeindruckenden 7:1-Sieg gegen Neuling Curacao folgte ein 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste, wodurch das DFB-Team mit sechs Punkten nicht mehr von der Spitze verdrängt werden kann.
Am Donnerstagabend steht nun das finale Gruppenspiel um 22 Uhr im MetLife Stadium in East Rutherford (New Jersey) gegen Ecuador an – erneut ohne Deniz Undav in der Startelf. Bereits am Montag geht es für die deutsche Nationalmannschaft weiter. Gegen wen die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann im Sechzehntelfinale antreten wird, bleibt jedoch ein Rätsel, was den DFB-Coach verärgert.
Die endgültige Entscheidung über den Gegner wird erst am Samstagabend nach Abschluss der Gruppenphase feststehen. Dies erschwert die Vorbereitung für Nagelsmann und sein Trainerteam erheblich, da Planungssicherheit nicht gegeben ist.
In der Verlosung steht einer der acht besten Drittplatzierten der verbleibenden Gruppen – erst nach dem letzten Gruppenspiel wird klar sein, welche Teams es in die K.-o.-Phase geschafft haben. „Wir haben uns mit den wahrscheinlichsten Gegnern beschäftigt“, erklärt Nagelsmann. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird das Team eine „Nachtschicht“ einlegen, um den Spielern einen Matchplan zu präsentieren.
Aufgrund der Verzögerung bei der Gegnerbestimmung und der kurzen Vorbereitungszeit sieht Nagelsmann eine ungerechte Benachteiligung, die einem Gruppensieger bei einer WM nicht zustehen sollte. „Man gerät unter großen Zeitdruck und wird bestraft, dass man Gruppenerster geworden ist“, äußert sich der Bundestrainer über die Ansetzung der FIFA.
Etwa 40 Stunden trennen den Abpfiff des letzten Gruppenspiels zwischen Algerien und Österreich vom Anpfiff des Sechzehntelfinales der deutschen Nationalmannschaft. In dieser Zeit wird das Trainerteam des DFB kaum Ruhe finden, um die Mannschaft bestmöglich auf das erste K.-o.-Spiel der WM 2026 vorzubereiten. Nagelsmann zeigt sich jedoch optimistisch: „Wir sind noch jung, wir verkraften das.“