DFB-Elf trifft im Sechzehntelfinale auf Paraguay

DFB-Elf trifft im Sechzehntelfinale auf Paraguay

Das Sechzehntelfinale gegen Paraguay könnte für die DFB-Elf zu einem Geduldsspiel werden, da die Südamerikaner mit ihrer starken Defensive Probleme bereiten könnten.

München – Im Sechzehntelfinale der WM 2026 trifft die deutsche Nationalmannschaft auf Paraguay. Obwohl die Südamerikaner als klarer Underdog in die Partie gehen, sollten „Los Guaranies“ von Joshua Kimmich und Co. nicht unterschätzt werden. Davor warnen auch die ehemalige Fußballerin Julia Simic und der Ex-Nationalspieler Marcell Jansen.

„Vor allem die Qualifikation spricht für sich. Es wird eine Mannschaft sein, die sehr robust und physisch ist und defensiv ihren Fokus hat. Sie werden vor allem stark sein, weil sie gesehen haben, dass die Deutschen damit Schwierigkeiten haben“, erklärte Simic in der Live-Show „Die WM-WG“ von Absolut Fußball (powered by IPPEN.MEDIA).

Sie fügte hinzu: „Deshalb wird das noch einmal mehr der Matchplan sein. Offensiv hat man von Paraguay vielleicht nicht so viel zu erwarten. Ich wünsche mir einen Ansatz, der sehr offensiv ist.“ Ein Blick auf die Gruppenphase verdeutlicht dieses Gefühl: In drei Spielen erzielte Paraguay lediglich zwei Tore. Besonders im 0:0 gegen Australien blieben die Südamerikaner lange Zeit ungefährlich.

Auch Marcell Jansen sieht die Favoritenrolle klar bei der DFB-Elf. Seiner Meinung nach entscheidet Deutschland selbst über Erfolg oder Misserfolg gegen Paraguay: „Wir haben hoffentlich aus der Gruppenphase gelernt und gehen dominant in das Spiel. Es ist natürlich auch eine Frage der Fitness, um die ‚Geilheit‘ auf das Tor zu haben. Wenn wir das so umsetzen, wie nach den Einwechslungen gegen die Elfenbeinküste, wird das ein gutes Spiel für uns.“

Gegen die Ivorer hatte Trainer Nagelsmann beim Stand von 0:1 in der 60. Minute unter anderem Deniz Undav und Nadiem Amiri eingewechselt. Undav sorgte mit seinem Doppelpack für den 2:1-Sieg, während Amiri den Treffer zum 1:1 vorbereitete. Ein Startelfplatz im abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador konnte sich jedoch keiner der beiden sichern.

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