DFB-Frauen erreichen das Finale der Nations League
Nach dem Sieg im Halbfinal-Hinspiel genügte den DFB-Frauen im Rückspiel gegen Frankreich ein 2:2-Unentschieden, um ins Finale einzuziehen. Hier ist der Live-Ticker zum Nachlesen.
Im Endspiel trifft Deutschland am 28. November und 2. Dezember auf Spanien. Die DFB-Auswahl hat im Hinspiel Heimrecht, die Partie findet im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern statt.
Die deutsche Nationalmannschaft hat sich für das Finale der Nations League qualifiziert! Nach einem 1:0 im Hinspiel reichte der Mannschaft von Christian Wück ein 2:2 im Rückspiel. Die DFB-Auswahl hielt die starken Französinnen in Schach und zeigte sich offensiv äußerst gefährlich.
Nach einem frühen Gegentor sorgten Anyomi und Bühl mit zwei sehenswerten Toren für die Führung. Obwohl Deutschland gute Chancen auf das 3:1 hatte, gelang Frankreich kurz vor Schluss der Ausgleich, was für Spannung sorgte. Ein besonderes Lob gebührt Torhüterin Stina Johannes, die in beiden Halbzeiten mit starken Paraden glänzte.
In der 90+8. Minute ertönte der Schlusspfiff: Deutschland steht im Finale!
In der 90+7. Minute gab es noch einen Eckball für Frankreich, den Minge jedoch klären konnte. Deutschland erhielt daraufhin einen Einwurf. Wie lange wird noch gespielt?
In der 90+5. Minute holte sich Gwinn mit einer heftigen Grätsche die gelbe Karte. Wück nahm Zeit von der Uhr und wechselte Jule Brand aus, Laura Freigang kam für die letzten Minuten ins Spiel.
Die Spannung in Caen war in der 90+4. Minute greifbar. Minge klärte nach einer Ecke, aber Frankreich blieb am Ball.
In der 90+2. Minute gab es satte sieben Minuten Nachspielzeit!
In der 90+1. Minute war fast der Ausgleich gefallen! Frankreich kam mit Mateo über die linke Seite, doch ihr Abschluss wurde von der glänzend reagierenden Johannes pariert.
In der 88. Minute erzielte Clara Mateo den Ausgleich für Frankreich. Es wurde nun richtig spannend. Deutschland verteidigte leidenschaftlich, blieb aber manchmal einen Schritt zu spät. Mateo konnte nach einer Flanke unbedrängt einköpfen.
In der 86. Minute begann die Schlussphase. Deutschland zog sich nicht in die eigene Hälfte zurück, sondern spielte weiterhin offensiv. Starkes Gegenpressing führte zu einem Einwurf in der gegnerischen Hälfte und sicherte wichtige Sekunden.
Frankreich wechselte in der 83. Minute Feller und Samoura für Baltimore und De Almeida ein.
In der 81. Minute verhinderte Johannes, dass die eingewechselte Diani für Frankreich zum Torabschluss kam. Ihr Schuss war jedoch zu zentral, sodass Johannes erneut zur Stelle war und die Führung festhielt.
In der 77. Minute brachte Wück zwei frische Spielerinnen: Lea Schüller ersetzte Nicole Anyomi, Sydney Lohmann kam für Elisa Senß ins Spiel.
Obwohl Deutschland zweimal knapp das dritte Tor verpasste, war die DFB-Auswahl in der zweiten Halbzeit klarer Favorit auf den Finaleinzug. In der Abwehr zeigte sich die Wück-Auswahl stabil und wurde offensiv immer gefährlicher.
In der 75. Minute traf ein hoher Ball die Latte. Cerci konnte den Ball noch leicht berühren, bevor er über Peyraud-Magnin hinweg an den Querbalken ging. Kurz darauf verfehlte Nüsken aus der Distanz nur knapp den rechten Pfosten.
In der 71. Minute stand das 3:1 auf der Anzeigetafel, doch das war irrelevant, da auch die knappe Führung für den Finaleinzug reichte.
In der 67. Minute hatte Anyomi die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch ihr Treffer nach einer brillanten Vorlage von Bühl wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt. Schade!
Frankreich wechselte in der 63. Minute Diani und Mateo für Cascarino und Torschützin Malard ein. Torhüterin Peyraud-Magnin hatte erneut mit Beschwerden zu kämpfen.
In der 61. Minute ließ Brand im Strafraum Geyoro den Ball durch, doch dieser verfehlte das Tor.
In der 60. Minute fand Kapitänin Giulia Gwinn auf der linken Abwehrseite ihren Platz, während Cerci vorne rechts agierte und Wamser eine Position in die Rechtsverteidigung rückte.
In der 58. Minute nahm Christian Wück die ersten Wechsel vor und brachte Hendrich und Cerci für Kett und Küver.
In der 55. Minute zog Gwinn einen Freistoß aus 30 Metern ab, der jedoch deutlich über das Tor von Peyraud-Magnin ging.
In der 54. Minute wirkte Deutschland in der zweiten Halbzeit befreiter und kam immer wieder über die Außen voran, während die deutschen Fans hinter dem Tor der Französinnen lautstark Unterstützung gaben.
In der 50. Minute erzielte Deutschland das 2:1 durch Klara Bühl! An der linken Strafraumkante setzte sie sich gegen mehrere Gegner durch und schoss unter Druck unter die Latte – die Führung!
In der 48. Minute überstand die deutsche Elf die ersten Minuten besser. Nüsken setzte Wamser auf der rechten Seite in Szene, die allerdings nur einen Einwurf herausholen konnte.
In der 46. Minute ging es weiter: Noch 45 Minuten durchhalten und das Finale winkt!
Zur Halbzeit lieferten sich Frankreich und Deutschland ein spannendes Spiel. Bei höchstem Tempo spielten beide Teams offensiv. Malard brachte die Gastgeberinnen kurz nach dem Anpfiff in Führung. Dank eines Traumschusses von Anyomi kam die DFB-Elf schnell zurück, sah sich aber auch anschließend großem Druck ausgesetzt.
Wie von Bundestrainer Christian Wück erwartet, trat Frankreich besonders aggressiv auf. Dadurch erspielten sich die Blauen viele Torchancen, waren jedoch auch anfällig bei Umschaltsituationen. Deutschland musste aufmerksam bleiben – wäre der Stand jetzt aber im Finale.
In der 45+2. Minute gab es noch einen Eckball für Frankreich. Deutschland konnte sich zunächst befreien, bevor Karchaoui aus der Distanz abgezogen hat. Johannes tauchte ins rechte untere Eck und hielt den Ball souverän. Es war die letzte Gelegenheit der ersten Halbzeit – Klarlund pfiff pünktlich zur Pause!
In der 45+1. Minute gab es zwei Minuten Nachspielzeit.
In der 43. Minute ging es hin und her. Jetzt war wieder Frankreich am Zug: Cascarino ließ Kett stehen und zog aus etwa 16 Metern ab, aber Johannes war erneut zur Stelle. Nur kurze Zeit später erhielten die Gastgeberinnen einen Freistoß in guter Position, den Bacha aus etwa 30 Metern knapp über das Tor jagte.
In der 40. Minute hatte Deutschland beinahe den Treffer erzielt! Anyomi war im Strafraum durch, entschied sich jedoch für einen Querpass, der nur einen französischen Fuß fand. Abseits – obwohl von der Assistentin angezeigt – war es nicht.
In der 38. Minute erzielte Frankreich ein Tor, doch es wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Nach einem starken Solo von Bacha war Cascarino durch und traf, war jedoch einen Moment zu früh gestartet.
Anyomi zeigte für die DFB-Auswahl eine überragende Leistung und war entscheidend am Spielverlauf beteiligt.