DFB-Pokal: Borussia Dortmund trifft auf Eintracht Frankfurt in der zweiten Runde
In der zweiten Runde des DFB-Pokals kommt es zu einem spannenden Duell: Borussia Dortmund tritt in Frankfurt an. Zwei Spieler aus Dortmund haben bereits eine Kampfansage gemacht.
Dortmund/Frankfurt – Die Auslosung am Sonntagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund sorgte für große Vorfreude bei den Fans. Eintracht Frankfurt trifft in der zweiten Runde auf Borussia Dortmund – eine Neuauflage des Finales von 2017. Die Ziehung wurde von Ex-FIFA-Schiedsrichter Felix Brych und DFB-Vizepräsident Peter Frymuth durchgeführt.
In Frankfurt wurde das anspruchsvolle Los mit Respekt, aber auch mit Begeisterung angenommen. Sportvorstand Markus Krösche äußerte: „Dortmund in der zweiten Runde im Pokal ist ein Hammerlos. Wir freuen uns sehr auf das Spiel in unserem Stadion und auf einen richtigen Pokalfight. Unser Ziel ist es, unbedingt ins Achtelfinale einzuziehen.“ Trainer Dino Toppmöller bezeichnete das Aufeinandertreffen als „absolutes Topspiel“, auf das sich die Mannschaft sehr freut.
Auch bei Borussia Dortmund wurden erste Stimmen zum bevorstehenden Duell laut. Julian Brandt sagte nach der Partie gegen Union Berlin: „Wir haben uns in den letzten Jahren im DFB-Pokal nicht mit Ruhm bekleckert. Es ist an der Zeit, ein Ausrufezeichen zu setzen.“ Seit dem Pokalsieg in der Saison 2020/21 hat der BVB nicht mehr das Viertelfinale erreicht. In der letzten Saison scheiterte die Mannschaft bereits in der zweiten Runde.
Der Mittelfeldspieler hob die Stärke des kommenden Gegners hervor: „Ich habe großen Respekt vor Eintracht Frankfurt, da sie seit Jahren sehr gute Leistungen zeigen. Dennoch ist es unser Ziel, mit breiter Brust nach Frankfurt zu fahren und ich glaube, dass wir uns gute Chancen ausrechnen können.“ Der FC Bayern muss hingegen in der zweiten Runde ins Rheinland reisen.
Borussia-Trainer Niko Kovač blickt ebenfalls gespannt auf die Partie gegen seinen ehemaligen Klub. Nach dem zweiten Spieltag der Bundesliga äußerte er sich in der Mixed Zone zu der Auslosung: „Ich freue mich, wieder nach Frankfurt zu fahren. Die Stadt ist mir gut bekannt,“ sagte der frühere SGE-Trainer, der 2018 mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal gewann.
In Anbetracht der Herausforderung des Loses fügte er kämpferisch hinzu: „Natürlich gibt es einfachere Lose, besonders wenn man ein Heimspiel haben kann. Aber ich bin mir sicher, dass meine Frankfurter Freunde nicht gerade begeistert sind, dass wir nach Frankfurt reisen.“