Die Rückkehr der Ayhan-Brüder beim FC Schalke 04

Die Rückkehr der Ayhan-Brüder beim FC Schalke 04

Nach zwölf Jahren stand endlich wieder ein Ayhan für den FC Schalke 04 auf dem Platz. Kaan Ayhan, der 2013 erstmals in der Bundesliga für Königsblau spielte, wurde nun von seinem jüngeren Bruder Mertcan, der 19 Jahre alt ist, gefolgt.

In Gelsenkirchen haben die Ayhan-Brüder ihre defensiven Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Ob in der Innenverteidigung, im zentralen Mittelfeld oder auf der rechten Abwehrseite, die gebürtigen Gelsenkirchener sind vielseitig einsetzbar. Während Kaan mittlerweile für Galatasaray Istanbul spielt, wagt Mertcan seine ersten Schritte im Profifußball bei Schalke 04.

Die Verletzung von Timo Becker, der aufgrund eines Innenbandrisses pausieren muss, eröffnet Mertcan neue Chancen im Team. Der 19-Jährige ist Teil der derzeit besten Abwehr der 2. Bundesliga. In den bisherigen acht Spielen hat die Schalker Defensive lediglich fünf Gegentore kassiert, nur der SC Paderborn kann mithalten.

„Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten wie mir und Felipe Sánchez“, zitiert Ruhr24 Mertcan Ayhan. Im letzten Spiel gegen Bielefeld, das mit 2:1 gewonnen wurde, verteidigte er an der Seite der erfahrenen Spieler Nikola Katić und Hasan Kuruçay. Sánchez kam in der Schlussphase für Vitalie Becker ins Spiel und half, den Vorsprung zu sichern.

Ayhan berichtet, dass Becker, Katić und Kuruçay die jüngeren Spieler im Team „permanent“ coachen, sowohl im Spiel als auch im Training. Das erfahrene Abwehr-Trio zeigt den Neulingen, wie sie sich optimal ins Spiel integrieren können. In der Vorbereitung spielte Ayhan auf der linken Verteidigerposition, wurde jedoch aufgrund der Verpflichtung von Kuruçay auf die rechte Seite in der Dreierkette versetzt, um Becker zu ersetzen.

„Die Abläufe ändern sich nicht viel, es ist nur eine andere Seite“, analysiert Mertcan. Auf der linken Seite muss er häufiger seinen schwächeren Fuß einsetzen. „Letztendlich bin ich einfach froh, wenn ich auf dem Platz stehe“, gesteht er. Trotz der neu gewonnenen Stabilität sieht Ayhan noch Verbesserungspotenzial: „Wir können immer noch besser werden, aber es sieht schon gut aus.“

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