Die Zukunft des 1. FC Köln: Said El Mala beeindruckt mit seinen Leistungen

Die Zukunft des 1. FC Köln: Said El Mala beeindruckt mit seinen Leistungen

Während Timo Hübers beim 1. FC Köln in einer stark veränderten Mannschaft bereits zu den erfahrenen Spielern zählt, repräsentiert Said El Mala (19) die Zukunft des Vereins.

El Mala hat die Erwartungen übertroffen, seinen anfänglichen Marktwert erheblich gesteigert und durch seine herausragenden Leistungen eine Diskussion ausgelöst, ob der FC in der Offensive zu sehr von den individuellen Fähigkeiten seines Schlüsselspielers abhängig ist. Doch wie nehmen seine Mitspieler den Youngster im Alltag wahr?

Im Rahmen von „E Levve lang – der Talk zum FC“, veranstaltet von EXPRESS und dem Kölner Stadt-Anzeiger, sprach Hübers am Donnerstag, den 18. Dezember 2025, im Audi-Zentrum Fleischhauer Köln Mitte über den Umgang der Mannschaft mit El Mala. Der derzeit verletzte Abwehrchef lobte zunächst die menschlichen Qualitäten des Flügelstürmers, der trotz seines sportlichen Erfolgs bescheiden geblieben ist und Wechselgerüchte entschlossen abblockt.

Sogar die ersten Mega-Angebote – unter der Woche gingen Offerten von Tottenham und Manchester United in Höhe von bis zu 40 Millionen Euro ein – lassen El Mala momentan unberührt. „Was mich besonders beeindruckt, ist, dass man nicht das Gefühl hat, dass er jetzt im Winter oder zu einem anderen Zeitpunkt den nächsten Schritt machen möchte“, sagte Hübers.

Hübers stellte fest, dass El Mala seit seinem ersten Tag im Verein mit der gleichen Herangehensweise agiert: „Er hat einfach Lust, für Furore zu sorgen, ins Eins-gegen-eins zu gehen, Fußball zu spielen – sowohl im Training als auch im Spiel. Das wirkt absolut authentisch, und genau das gefällt mir.“

Dass El Mala bereits in der ersten Hinrunde in die deutsche Nationalmannschaft berufen werden würde, hätten vor der Saison wohl selbst die optimistischsten Fans nicht erwartet. Wie gelingt es dem Trainerteam und den Kollegen, El Mala stets auf dem Boden zu halten? „Letztlich führt nicht der einzelne Spieler, sondern das Mannschaftsgefüge“, erklärte Hübers die Strukturen in der Kabine: „Das geschieht oft mit einem humorvollen Spruch, um ihn etwas demütig zu halten.“ Eine Strategie, die bisher erfolgreich ist.

Mit einer Anekdote aus dem Training verdeutlichte der ehemalige FC-Kapitän, dass El Mala seine Rolle beim FC von Anfang an mit dem nötigen Selbstvertrauen angegangen ist: „Am ersten Tag im Trainingslager im Drei-gegen-zwei hat er keinen einzigen Ball abgegeben, aber dafür vier präzise in den Winkel geschossen.“

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