Die Zukunft von Alexander Nübel beim VfB Stuttgart
Aktuell steht Alexander Nübel, der von Bayern München ausgeliehen ist, beim VfB Stuttgart im Tor. Doch wie sieht seine Zukunft aus?
In Stuttgart muss Nübel derzeit Geduld aufbringen. Aufgrund von Problemen mit seinem Ellenbogen trainiert er momentan individuell. Zwar kann er bereits wieder Bälle fangen, jedoch ist er noch nicht in der Lage, sich im Strafraum frei zu bewegen, als die Trainingswoche des VfB Stuttgart begann. Diese Vorsichtsmaßnahme ist jedoch notwendig.
Wie das Fußball-Portal Absolut Fussball berichtet, ist die Sehne seines Ellenbogens gereizt, und die Verantwortlichen des VfB Stuttgart möchten eine Entzündung vermeiden. Bis zum Supercup am 16. August gegen den FC Bayern München sollte der Torwart jedoch rechtzeitig fit sein, da es sich um ein besonderes Spiel handelt, in dem er um den ersten Titel der Saison kämpft.
Immerhin spielt er gegen seinen Stammverein, zu dem er nach dieser Saison zurückkehren soll – und voraussichtlich auch wird. Nübel plant, nach dieser Spielzeit wieder zur Säbener Straße zurückzukehren, vorausgesetzt, er wäre dort die Nummer eins im Tor.
Falls der Rekordmeister jedoch andere Pläne hat, beispielsweise ein weiteres Jahr mit Manuel Neuer, könnte Nübel nach Alternativen suchen. In diesem Fall hätte der VfB Stuttgart schlechte Karten, obwohl sich der gebürtige Paderborner am Neckar sehr wohlfühlt. Dennoch strebt Nübel an, in einem Top-Klub im Tor zu stehen.
Er soll in der Vergangenheit mehrere Anfragen von solchen Vereinen erhalten haben. Für diese Saison liegt Nübels Fokus jedoch voll und ganz auf dem VfB. Mit starken Leistungen in der Bundesliga und der Europa League möchte er sich für Größeres empfehlen. Auch die deutsche Nationalmannschaft bleibt ein Thema, doch aktuell ist Nübel hinter Oliver Baumann nur die Nummer zwei.
Mit dieser Situation kann der Keeper jedoch umgehen, da die Rückkehr von Marc-André ter Stegen, dem Torwart des FC Barcelona, bevorsteht, der danach voraussichtlich gesetzt sein dürfte. Nübel hat bei Bayern München übrigens einen Vertrag bis 2030, wie unsere Redaktion im Februar dieses Jahres berichtete.