Die Zukunft von Dayot Upamecano: Bayern München unter Druck
München – Nach Wochen intensiver Diskussionen über große Transfers rückt beim FC Bayern München nun eine andere Personalie in den Fokus: Dayot Upamecano. Der Vertrag des Abwehrchefs läuft im Jahr 2026 aus, und die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung sollen nun an Fahrt aufnehmen. Laut Berichten der BILD zeigt Real Madrid starkes Interesse an Upamecano. Ein ablösefreier Abgang im Sommer 2026 wäre für den FC Bayern ein Albtraum, weshalb die Verantwortlichen auf eine zügige Einigung drängen. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund planen, in den kommenden Wochen die Gespräche mit Upamecanos Beratern zu intensivieren.
Im Frühjahr schien eine unkomplizierte Einigung möglich. Upamecano betonte mehrfach, wie wohl er sich in München fühle: „Ich bin sehr zufrieden. Mit der Entwicklung, mit unserer Mannschaft, mit dem Verhältnis zu Vincent Kompany. Ich hoffe, dass es weitergeht.“ Doch spätestens beim Thema Gehalt hakt es.
Die Bayern haben bereits die Verträge von Jamal Musiala, Joshua Kimmich und Alphonso Davies zu besten Konditionen verlängert, einschließlich hoher Gehälter und Handgelder. Auch Upamecano fordert eine spürbare Anpassung seines Salärs. Zudem wird über eine mögliche Ausstiegsklausel diskutiert, was die Verhandlungen zusätzlich erschwert.
Auf dem Platz ist der 26-Jährige für Bayern und die französische Nationalmannschaft unverzichtbar. Unter Vincent Kompany blühte Upamecano auf und überzeugte sowohl im hohen Pressing als auch im Ballbesitzspiel. Für Frankreich steht eine bemerkenswerte Serie zu Buche: In den letzten 500 Minuten mit Upamecano auf dem Platz kassierte die Équipe Tricolore kein Gegentor. Diese Werte untermauern seinen Status als Abwehrchef.
Nach der hektischen Transferphase mit den Verpflichtungen von Luis Díaz und Nicolas Jackson ist die größte Baustelle der Münchner nicht mehr die Suche nach einem neuen Superstar, sondern die Zukunft von Dayot Upamecano. Der FCB kann es sich kaum leisten, seinen Abwehrchef zu verlieren. Für Eberl und Freund gilt daher: Verlängern oder im schlimmsten Fall teuer verkaufen, bevor es zu spät ist. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)