Die Zukunft von Manuel Neuer: Wer wird sein Nachfolger?

Die Zukunft von Manuel Neuer: Wer wird sein Nachfolger?

Die Zukunft von Manuel Neuer bleibt ungewiss, und die Spekulationen über seinen möglichen Nachfolger nehmen zu. Während Jonas Urbig als Favorit gilt, äußert ein TV-Experte eine andere Einschätzung.

In München ist die unklare Situation um den 39-jährigen Torhüter weiterhin ein heißes Thema. Neuer hat kürzlich betont, dass er sich noch nicht entschieden hat, ob er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim FC Bayern München verlängern wird. Konkrete Gespräche darüber sollen erst im Frühjahr 2026 stattfinden.

Die Vereinsführung der Münchner hat den Wunsch geäußert, noch mindestens ein weiteres Jahr mit Neuer zu arbeiten. Sollte Neuer jedoch beschließen, seine Karriere zu beenden, sieht der Verein in Jonas Urbig einen vielversprechenden Nachfolger. Der junge Torhüter, der im Winter 2025 vom 1. FC Köln verpflichtet wurde, wird als Hauptkandidat für die Nachfolge von Neuer gehandelt. Dennoch ist Dietmar Hamann der Meinung, dass der 22-Jährige noch nicht bereit ist, in die großen Fußstapfen seines Vorgängers zu treten.

„Ich glaube nicht, dass die Bayern mit Urbig planen, falls Neuer aufhört“, äußerte der TV-Experte bei Sky90. Er vermutet, dass der FC Bayern sich eher nach einem externen Torhüter umsehen wird, sollte Neuer, egal ob 2026 oder 2027, seine Karriere beenden. In den letzten Monaten gab es zahlreiche Gerüchte, wobei zuletzt Mike Maignan von der AC Mailand als möglicher Kandidat gehandelt wurde.

Hamann warnt die Bayern-Bosse, dass sie frühzeitig handeln sollten, falls sie einen neuen Top-Torhüter verpflichten möchten. „Wir haben in den letzten Monaten und Jahren gesehen: Je später man Spieler verpflichtet – und das muss ein Torwart von internationaler Klasse sein – desto teurer wird es“, so Hamann. Bisher haben Max Eberl und sein Team jedoch nicht den Eindruck vermittelt, dass sie an Urbig zweifeln.

„Jonas Urbig ist ein junger Torwart, dem wir viel zutrauen – er hat uns bereits bei seinem ersten Einsatz in der Champions League beeindruckt“, schwärmte der Sportvorstand kürzlich und stellte ihm die Nachfolge des erfahrenen Keepers in Aussicht: „Wir sind optimistisch, dass auch er eines Tages die Fußstapfen von Manuel ausfüllen kann.“

Zusätzlich gibt es mit Alexander Nübel, der seit 2021 an andere Vereine verliehen ist und voraussichtlich zum Saisonende von seiner Leihe beim VfB Stuttgart zurückkehrt, sowie Daniel Peretz, der auf Leihbasis beim Hamburger SV spielt, zwei weitere Kandidaten, die sich Hoffnungen auf das Erbe von Neuer machen. Eberl zeigt sich gelassen und verweist darauf, dass man „gute Möglichkeiten“ hat – ob dazu auch die Verpflichtung eines neuen Torhüters zählt, bleibt abzuwarten.

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