Die Zukunft von Sacha Boey: Rückkehr nach München oder weitere Leihe?
Sacha Boey wurde kürzlich vom FC Bayern München an Galatasaray Istanbul verliehen. Ein Sommertransfer scheint jedoch fraglich. Muss Boey möglicherweise nach München zurückkehren?
In Istanbul sorgte die Verpflichtung von Boey im Januar 2024 für Überraschung unter den Fans des FC Bayern. Angesichts mehrerer verletzter Defensivspieler tätigten die Münchner den unerwarteten Transfer und überwiesen 30 Millionen Euro an Galatasaray. Boey konnte sich jedoch nicht wirklich in München durchsetzen und kam in 38 Spielen zum Einsatz. Im Februar 2026 kehrte er auf Leihbasis nach Istanbul zurück.
Galatasaray zahlte eine Leihgebühr von 500.000 Euro und sicherte sich zudem eine Kaufoption. Diese ermöglicht es dem Klub, Boey für 15 Millionen Euro fest zu verpflichten. Ob die Türken, die kürzlich die vorzeitige Meisterschaft verpasst haben, dies tatsächlich in Betracht ziehen, ist jedoch unklar. Ein Bericht von Sky deutet darauf hin, dass ein Kauf aktuell nicht zur Debatte steht.
In den letzten Wochen fand sich Boey häufig auf der Ersatzbank wieder. Obwohl er direkt nach seiner Rückkehr überzeugen konnte, konnte der 25-Jährige seine Form nicht konstant halten. Galatasaray möchte den vielseitigen Defensivspieler zwar behalten, jedoch nicht kaufen. Der Klub strebt offenbar eine weitere Leihe an, was als erste Option gilt.
Eine andere Möglichkeit wäre, mit dem FC Bayern über eine Reduzierung der Ablösesumme zu verhandeln. Die geforderten 15 Millionen Euro sind Galatasaray zu hoch, möglicherweise könnte eine Summe von maximal 10 Millionen Euro im Raum stehen. So oder so wird der FC Bayern einen Verlust hinnehmen müssen, da sie ursprünglich 30 Millionen Euro für Boey gezahlt hatten.
In München hat der Außenverteidiger definitiv keine Zukunft. Der aktuelle Marktwert von Boey wird auf 15 Millionen Euro geschätzt, sodass es unwahrscheinlich ist, dass potenzielle Interessenten außerhalb Istanbuls bereit sind, eine höhere Ablösesumme zu zahlen. Ob der Franzose im Sommer erneut verliehen oder doch verkauft wird, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.