Donald Trump bei der WM-Pokalübergabe im Mittelpunkt

Donald Trump bei der WM-Pokalübergabe im Mittelpunkt

Donald Trump drängt sich bei der WM-Pokalübergabe in den Vordergrund. Selbst FIFA-Präsident Gianni Infantino ist ratlos.

New York – Zum zweiten Mal nach 2010 wurde Spanien Weltmeister, nachdem sie Argentinien im Finale mit 1:0 besiegten. Nach einer langen Wartezeit erhielten sie schließlich den Pokal, jedoch nicht ohne die Präsenz des US-Präsidenten Donald Trump. Gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino überreichte er die begehrte Trophäe an das wartende spanische Team.

Anstatt sich sofort zurückzuziehen, suchte Trump das Gespräch mit mehreren spanischen Spielern, von denen einige sogar seinen berühmten Tanz imitierten. Am Ende stellte er sich rechts neben die Mannschaft und wirkte dabei etwas verloren. Infantino versuchte, den 80-Jährigen von den Spielern wegzuziehen, doch Trump ließ sich nicht so leicht bewegen.

Stattdessen wartete er geduldig, bis das Feuerwerk begann und der Pokal in die Höhe gestreckt wurde. Danach schlich er langsam von der Tribüne – eine Szene, die bei Thomas Müller nicht gut ankam. „Ich würde ungern den amerikanischen Präsidenten in den Mittelpunkt stellen. Das macht er oft genug selbst“, äußerte der Experte bei Magenta TV.

Die Fans zeigten ebenfalls ihren Unmut. Als Trump zur Siegerzeremonie das Feld betrat, wurde er lautstark ausgepfiffen. Diese Reaktionen konnten selbst die laute Stadionmusik nicht übertönen, doch der Präsident ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und winkte lächelnd in Richtung Publikum.

Es schien, als würde er die Aufmerksamkeit genießen, während er gemeinsam mit Infantino fleißig Medaillen an Spieler, Trainer und Schiedsrichter überreichte. Allerdings erhielt er selbst keine Medaille, wie es bei der Auslosung der Fall gewesen war. Dennoch bleibt der Eindruck eines Mannes, der sich mit Nachdruck ins Rampenlicht drängt, um politisch davon zu profitieren.

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