EA FC 26-Ratings sorgen für Unmut unter Bundesliga-Fans

EA FC 26-Ratings sorgen für Unmut unter Bundesliga-Fans

München - Die Fans der Bundesliga hatten sich von den kürzlich veröffentlichten EA FC 26-Ratings mehr erhofft. Die neuen Bewertungen enttäuschen insbesondere die Spieler in Deutschland. Manuel Neuer verzeichnet den größten Rückgang seiner Gaming-Karriere, während auch andere Stars wie Michael Olise mit Bewertungen konfrontiert werden, die in der Community für Verwunderung sorgen.

Manuel Neuer, einst das Maß aller Dinge unter den Torhütern, erhält in FC 26 nur noch eine Bewertung von 84. Damit verliert er zwei Punkte im Vergleich zum Vorjahr und fällt hinter Dortmunds Gregor Kobel (86) und Leipzigs Péter Gulacsi (85) zurück. Für viele Fans ist dies ein historischer Moment: Der langjährige Kapitän des FC Bayern München rutscht aus der Weltklasse heraus – zumindest auf dem virtuellen Spielfeld.

Besonders bemerkenswert ist, dass Michael Olise, der nach seiner Debütsaison in München als einer der besten Bundesliga-Spieler gefeiert wurde, lediglich eine Gesamtbewertung von 86 erhält. Angesichts seiner herausragenden Leistungen in der Bundesliga und der französischen Nationalmannschaft erscheint dieses Rating wie eine Abwertung seiner tatsächlichen Entwicklung. Auch andere Bayern-Stars wie Serge Gnabry oder Leon Goretzka liegen unter den Erwartungen, während Jamal Musiala immerhin seinen Status als Top-Spieler mit einer Bewertung von 89 festigen konnte.

Noch gravierender als die individuellen Bewertungen ist jedoch ein allgemeiner Trend: Viele Bundesliga-Spieler wurden in Bezug auf ihre Geschwindigkeit stark benachteiligt. Im Ultimate Team, wo Schnelligkeit oft über Sieg oder Niederlage entscheidet, sind langsame Karten nahezu unbrauchbar. Einziger Lichtblick ist Alphonso Davies mit gewohnt pfeilschnellen 94 Tempo sowie der Bayern-Neuzugang Luis Díaz mit starken 88.

Für die meisten anderen Bundesliga-Stars wird der Weg in die Teams der Top-Spieler jedoch wahrscheinlich versperrt bleiben. Dies sorgt für Enttäuschung und könnte dazu führen, dass die Bundesliga auch in der Gaming-Welt weiterhin hinter der Premier League, LaLiga und Serie A zurückbleibt. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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