Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen: Michael Zetterers Debüt

Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen: Michael Zetterers Debüt

Eintracht Frankfurt beginnt die neue Bundesliga-Saison mit einem Heimspiel gegen Werder Bremen, bei dem ein Neuzugang im Fokus steht. Hier ist der Live-Ticker zur Partie.

Frankfurt – Eine seltene Konstellation in der Bundesliga: Michael Zetterer stand am 15. August noch im DFB-Pokal für Werder Bremen im Tor, unterschrieb am 20. August einen Vertrag bei Eintracht Frankfurt und wird voraussichtlich am 23. August direkt gegen seinen ehemaligen Klub debütieren. Nur acht Tage liegen zwischen seinem letzten Pflichtspiel für die Grün-Weißen und seinem ersten Auftritt für die Adler.

Der 30-Jährige, der Kevin Trapp ersetzt, könnte einen Rekord aufstellen. Bisher hielt Werner Dreßel diesen Rekord, der in der Saison 1981/82 elf Tage nach seinem letzten Spiel für den HSV erstmals für den 1. FC Nürnberg auflief – ebenfalls gegen die Hanseaten. Dreßels Debüt verlief jedoch negativ, da der Club mit 0:3 gegen Hamburg verlor.

Zetterer war insgesamt zehneinhalb Jahre bei Werder unter Vertrag, spielte zunächst in der zweiten Mannschaft und später bei den Profis. Er war auch an Austria Klagenfurt und PEC Zwolle verliehen. „Kein klassischer Arbeitgeber“ sei Werder für ihn gewesen; Bremen sei „nicht nur eine Stadt, sondern Heimat“, reflektierte Zetterer über seine Zeit an der Weser.

Beim Wiedersehen will er jedoch nicht nachlässig sein: „Ich habe hier jeden Tag 1000 Prozent gegeben – und genauso werde ich das auch bei meiner neuen Aufgabe machen. Das gilt ab der ersten Einheit und auch am Samstag, wenn es gegen Werder geht.“ Frankfurts Trainer Dino Toppmöller lobte bereits seine neue Nummer eins. „Michael Zetterer war unsere absolute Wunschlösung“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Neben Zetterers Personalie sprach Toppmöller auch über die Erwartungen an die Partie. „Es wird ein offenes Spiel, das verspricht die Art und Weise insgesamt von Werder: attraktiver und guter Offensivfußball. Wer die vergangene Saison der SV Elversberg verfolgt hat, erkennt die Merkmale von Horst Steffen wieder: Fußball spielen, nach vorne spielen.“

Bei den Ausfällen gibt es Licht und Schatten. „Kaua Santos spielt in unseren Überlegungen für Samstag noch keine Rolle, ungeachtet dessen ist er auf einem sehr guten Weg. Auch Ellyes Skhiri ist noch keine Option“, so Toppmöller. Positiv ist, dass Mario Götze und Nathaniel Brown wahrscheinlich zurück in den Kader kehren werden.

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