Eintracht Frankfurt kurz vor Rekordtransfer

Eintracht Frankfurt kurz vor Rekordtransfer

Eintracht Frankfurt könnte in naher Zukunft von einem bedeutenden Transfer profitieren. Berichten zufolge steht ein Wechsel aus Europa kurz bevor.

Frankfurt – Im laufenden Sommer-Transferfenster, das bis zum 1. September geöffnet ist, hat nur Bayer Leverkusen unter den 18 Bundesligisten höhere Einnahmen erzielt als Eintracht Frankfurt. Die SGE erhielt für Hugo Ekitiké bis zu 95 Millionen Euro vom FC Liverpool, während der Transfer von Tuta zum Al-Duhail SC in Katar 15 Millionen Euro in die Kassen spülte.

Der emotionale Abschied von Kapitän Kevin Trapp zum Paris FC wurde von den Verantwortlichen unter Berücksichtigung seiner Verdienste zu einem Freundschaftspreis ermöglicht. Nun steht möglicherweise ein noch größerer finanzieller Erfolg bevor: Laut dem US-Portal GIVEMESPORT steht Paxten Aaronson vor einem Transfer zu den Colorado Rapids in die MLS.

Der Wechsel befindet sich in der finalen Phase, wobei nur noch einige Details geklärt werden müssen. Für das Team aus Colorado würde es sich um einen Rekordeinkauf handeln. Bisher hält der brasilianische Stürmer Rafael Navarro mit einer kolportierten Ablöse von 4,5 Millionen Euro den Bestwert. Nach Informationen von Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports, könnte für Aaronson jedoch deutlich mehr fließen.

Um den Deal zu realisieren, müssten zwischen sieben und acht Millionen Euro auf den Tisch gelegt werden, damit Sportchef Markus Krösche das Go für den Transfer gibt. Der Spieler selbst ist begeistert von dem Angebot aus Denver, das für Aaronson sehr lukrativ sein soll. Daher ist er bereit, den Schritt zurück aus Europa zu wagen, obwohl auch dort weiterhin Interessenten an ihm bestehen. Aaronson hatte die Eintracht Anfang 2023 für vier Millionen Euro von Philadelphia Union verpflichtet.

Ein Jahr später wurde er zunächst an Vitesse Arnheim und anschließend an den FC Utrecht verliehen, wo er in einer hervorragenden Saison zwölf Scorerpunkte erzielte. Dennoch wäre es für ihn im dichten Konkurrenzumfeld der Eintracht schwierig gewesen, ausreichend Spielanteile zu erhalten. Im DFB-Pokal erzielte der vierfache US-Nationalspieler in seinem 23. Pflichtspiel für die Eintracht als Joker zuletzt seinen ersten Treffer.

Es ist durchaus möglich, dass es zugleich sein letzter Treffer für die Eintracht war. Die Ablöse könnte Sportchef Krösche in einen Defensivspieler investieren oder im Mittelfeldzentrum nachlegen. Dort hat Mahmoud Dahoud keine Zukunft und könnte Hugo Larsson in einer der kommenden Transferperioden den Schritt zu einem internationalen Top-Klub ermöglichen.

Topics

Related news