Eintracht Frankfurt: Neun Spieler bei der WM 2026 vertreten

Eintracht Frankfurt: Neun Spieler bei der WM 2026 vertreten

Insgesamt neun Profis von Eintracht Frankfurt werden bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika vertreten. Das Turnier stellt eine bedeutende Bühne für die Spieler dar, die zwischen festen Startplätzen und Jokerrollen variieren.

Frankfurt am Main – Die WM 2026 steht vor der Tür, und für Eintracht Frankfurt wird das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko zu einem besonderen Ereignis. Neun Spieler der SGE vertreten ihre Nationalmannschaften. Während einige fest für die Startelf eingeplant sind, könnten andere vor allem als Impulsgeber von der Bank gefragt sein.

Zu den vielversprechendsten Kandidaten, die auf einen tiefen Turnierverlauf hoffen, zählen Nathaniel Brown für Deutschland und Arthur Theate für Belgien. Brown hat sich zuletzt überraschend gegen David Raum auf der Linksverteidiger-Position durchgesetzt und war in den letzten Testspielen unter Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Anfangsformation. Deutschland gilt in seiner Gruppe als Favorit und hat gute Chancen auf das Viertel- oder sogar Halbfinale.

Belgien reist ebenfalls mit Ambitionen an. Obwohl die frühere „goldene Generation“ nicht mehr besteht, ist Theate mittlerweile eine feste Größe in einer Mannschaft, die mindestens das Achtelfinale erreichen möchte, idealerweise sogar das Viertelfinale. Auch Marokko hat sich berechtigte Hoffnungen auf einen längeren Verbleib im Turnier. Für Ayoube Amaimouni-Echghouyab wäre die WM der Höhepunkt eines bemerkenswerten Halbjahres, nachdem er von der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim zur Eintracht gewechselt ist.

Der Flügelspieler wird voraussichtlich vor allem als Joker gefragt sein. Nach dem sensationellen Halbfinaleinzug von 2022 wird Marokko erneut hoch eingeschätzt, und ein Viertelfinaleinzug erscheint durchaus möglich. Auch Can Uzun könnte mit der Türkei für positive Schlagzeilen sorgen. Gemeinsam mit Talenten wie Kenan Yıldız und Arda Güler besitzt die Mannschaft großes Potenzial, und ein Vorstoß bis ins Viertelfinale wäre keine Überraschung.

Wichtige Rollen in ihren Nationalteams werden auch Ritsu Dōan und Elye Wahi übernehmen. Dōan zählt bei Japan zu den Leistungsträgern und ist nahezu gesetzt auf dem Weg in die K.-o.-Runde. Wie weit die „Samurai Blue“ letztendlich kommen, hängt stark von der Auslosung ab. Wahi hingegen gehört seit seinem Verbandswechsel zum Stammpersonal der Elfenbeinküste, die mit Rückenwind anreisen, nachdem sie kurz vor dem Turnier Frankreich mit 2:1 besiegt haben.

Die Situation ist weniger klar für Aurèle Amenda und Farès Chaïbi. Amenda muss sich bei der Schweiz zunächst hinter Manuel Akanji und Nico Elvedi anstellen und könnte vor allem auf Einsätze als Einwechselspieler hoffen. Die „Nati“ sollte die Gruppenphase überstehen, könnte aber im Achtelfinale an ihre Grenzen stoßen.

Chaïbi bringt bei Algerien seine Vielseitigkeit ein und gilt als wertvolle Alternative für mehrere Offensivpositionen. Der Einzug in die K.-o.-Phase ist denkbar, doch aufgrund möglicher starker Gegner könnte bereits im Sechzehntelfinale Schluss sein. Die größte Herausforderung wartet aus Frankfurter Sicht auf Ellyes Skhiri.

Der erfahrene Mittelfeldspieler gehört gemeinsam mit Rani Khedira zu den Führungsspielern Tunesiens und wird eine zentrale Rolle einnehmen. Allerdings wartet mit Japan, den Niederlanden und Schweden eine äußerst anspruchsvolle Gruppe. Schon das Erreichen der K.-o.-Phase wäre für die Tunesier ein großer Erfolg.

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