Eintracht Frankfurt sichert sich wichtigen Sieg gegen Heidenheim
Eintracht Frankfurt konnte sich in einem schwachen Spiel gegen den 1. FC Heidenheim durchsetzen. Eine herausragende Aktion entschied die Partie.
In der 53. Minute erlebte die zerfahrene Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Heidenheim ihren Höhepunkt. Der Gastgeber führte einen Freistoß von der linken Seite kurz aus. Ein langer Ball sorgte für viel Verwirrung im Strafraum der Heidenheimer. Kapitän Robin Koch setzte sich robust per Kopf durch und legte auf Arnaud Kalimuendo.
Der Franzose nahm den Ball sehenswert direkt und traf präzise ins Netz. Es war bereits sein vierter Treffer, seit er im Winter auf Leihbasis von Nottingham Forest in die Mainmetropole gewechselt ist. Sportvorstand Markus Krösche hat ein gutes Gespür für diesen Spieler bewiesen. Kalimuendo liefert weiterhin überzeugende Argumente für einen Verbleib.
Nach dem Spiel erklärte der Manager: „Arnaud bringt uns Torgefahr. Wir hatten im Winter in der Offensive viele verletzte Spieler. Deshalb war es wichtig, dass wir Torgefahr dazu gewinnen.“ Krösche hob die „individuelle Qualität“ des Angreifers hervor und fühlte sich in seiner Entscheidung bestätigt: „Dafür haben wir ihn auch geholt.“
Auch Nnamdi Collins sprach ein großes Lob für den Matchwinner aus: „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler. Arnaud kann jeden Ball verarbeiten, aus schwierigen Situationen herauskommen, seinen Körper einsetzen und das Spiel beruhigen.“ Kalimuendo gehört zu der Sorte Profi, die aus sehr wenig viel machen kann. Diese Fähigkeiten sind auf diesem Niveau entscheidend.
Momentan zählt Kalimuendo zu den Leistungsträgern bei Eintracht Frankfurt. Er macht den Unterschied, wenn es eng wird. Trainer Albert Riera zog ihn erneut vom Flügel ins Zentrum, wodurch Jonathan Burkardt auf die Bank musste. Am Ende hat sich dieser Schachzug ausgezahlt: Kalimuendos starker Treffer sicherte die wichtigen drei Punkte.
Durch diesen Sieg festigt die Eintracht ihren siebten Platz in der Bundesliga. Die Top sechs bleiben jedoch weiterhin schwer erreichbar. Bayer Leverkusen hat trotz eines Remis (1:1) gegen den FC Bayern München sieben Punkte und 16 Tore Vorsprung. Die Hessen können Europa aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Dennoch gilt es, die Saison nicht abreißen zu lassen.
Sollten in den kommenden acht Wochen doch noch Teams aus dem ersten Drittel straucheln, müssen die Frankfurter bereit sein. Derzeit sieht es nicht optimal aus, wie die Eintracht spielt. Unter Riera konnte das Team jedoch elf von 18 möglichen Punkten sammeln. Die nächste Herausforderung steht am kommenden Wochenende im Nachbarschaftsduell gegen Mainz an, und Kalimuendo dürfte wieder im Mittelpunkt stehen.