Eintracht Frankfurt verfolgt Transfer von Noel Aseko
Eintracht Frankfurt hat ein potenzielles Transferziel ins Auge gefasst: Noel Aseko vom FC Bayern München könnte jedoch eine hohe Ablösesumme kosten.
Frankfurt – Für Markus Krösche steht ein spannender Sommer bevor. Nachdem der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt Adi Hütter als neuen Trainer vorgestellt hat, hofft er in den kommenden Wochen auf den Erfolg seiner WM-Fahrer. Gleichzeitig muss sich der SGE-Boss um die Kaderplanung für die kommende Saison kümmern. Besonders Noel Aseko, der zuletzt an Hannover 96 ausgeliehen war, steht dabei im Fokus. Der 20-Jährige gehört jedoch dem FC Bayern.
Bereits seit einigen Wochen ist bekannt, dass die SGE den Werdegang des Youngsters genau verfolgt und an einem Transfer interessiert ist. Laut einem aktuellen Bericht von Sky haben die Hessen nun konkrete Pläne. Demnach bieten sie Aseko einen Vertrag bis 2023 an, der die Option auf ein weiteres Jahr sowie viel Spielzeit beinhaltet.
Bislang haben jedoch noch keine Verhandlungen mit dem FC Bayern stattgefunden. Der deutsche Rekordmeister hat jedoch, so der Bericht, eine Schmerzgrenze festgelegt: zwischen zehn und zwölf Millionen Euro. Ob die Eintracht bereit ist, diese Summe zu zahlen, bleibt abzuwarten, denn Asekos Marktwert wird derzeit auf zwölf Millionen Euro geschätzt, was die Forderung des FC Bayern durchaus realistisch erscheinen lässt.
In der vergangenen Saison absolvierte Aseko 32 Spiele für Hannover 96, in denen er drei Tore erzielte und sechs weitere vorbereitete. Obwohl der defensive Mittelfeldspieler nun zu den Bayern zurückkehrt, ist unklar, ob der Rekordmeister ihn unbedingt halten möchte. Die Eintracht muss sich zudem auf starke Konkurrenz einstellen, da auch italienische Klubs Interesse an dem 20-Jährigen zeigen.
Die AS Rom hat ein Auge auf Aseko geworfen und könnte ihm die Teilnahme an der Champions League anbieten, was ein entscheidender Vorteil wäre. Ob Aseko letztlich beim FC Bayern bleibt, ist noch nicht entschieden. Sollte das Angebot aus Frankfurt jedoch stimmen und der Spieler Interesse zeigen, könnte er schon bald in der Bundesliga für Aufsehen sorgen – allerdings nicht an der Isar, sondern am Main.