El Mala hofft auf Nationalmannschaftsdebüt gegen die Slowakei
Die gesamte FC-Familie drückte die Daumen! Said El Mala hätte am Freitagabend der erste Nationalspieler des 1. FC Köln seit Jonas Hector werden können.
Croix de Gasperich/Köln – Hector absolvierte sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft im November 2019. In der WM-Qualifikation traf die deutsche Nationalmannschaft am Freitagabend (14. November 2025) auf Luxemburg. Beim 2:0-Sieg blieb El Mala jedoch über die gesamte Spielzeit auf der Bank.
Er ist also noch kein A-Nationalspieler, da die Nominierung allein nicht ausreicht, um in den elitären Kreis aufgenommen zu werden. Dafür muss er aktiv in einem Spiel mitwirken. Die Aussichten waren eigentlich vielversprechend, da Bundestrainer Julian Nagelsmann im Vorfeld erklärte, dass El Mala auf Einsatzzeit hoffen dürfe, doch letztendlich blieb ihm dieser Einsatz verwehrt.
Jetzt bleibt die Hoffnung auf ein Debüt am Montag gegen die Slowakei: Sollte El Mala den Rasen betreten, wird er dies mit einer für den FC besonderen Nummer tun – der 14. Diese Nummer trug auch Hector, als er am 14. November 2014 sein erstes Länderspiel bestritt. Später wurde Hector als stabiler Linksverteidiger die Nummer 3 zugewiesen, doch die 14 blieb bis zum Ende seiner Karriere auf dem FC-Trikot.
Lukas Podolski begann ebenfalls mit der 14 beim DFB, damals in der U17, bevor er in der U19 die Nummer 11 und in der U21 die legendäre 10 erhielt. In der A-Mannschaft durfte er zu Beginn seiner Karriere zunächst nur die 20 tragen, bevor er 2008 auch dort die 10 erhielt.
Nach dem Spiel äußerte sich TV-Experte Lothar Matthäus bei RTL und zeigte sich enttäuscht, El Mala nicht auf dem Feld gesehen zu haben. Er hätte anstelle von Kevin Schade ins Spiel kommen können, hat jedoch Verständnis dafür, dass Nagelsmann keine übereilten Entscheidungen treffen wollte.
Obwohl der FC-Profi nur auf der Bank saß, konnte er dennoch wertvolle Erfahrungen sammeln und hatte zumindest etwas Spaß mit seinem Sitznachbarn Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund.
Falls er am Montag gegen die Slowakei Spielminuten erhält, wird sein Trikot mit seinem Namen in allen gängigen Onlineshops erhältlich sein. Auch ein Wechsel zur U21, die am Dienstag in Georgien spielt, wird als mögliche Option für den FC-Dribbler betrachtet.