Elfenbeinküste startet mit Zittersieg in den Afrika-Cup
Das Team der Elfenbeinküste hatte sich den Auftakt des Afrika-Cups anders vorgestellt. Gegen den Außenseiter Mosambik wurde es jedoch ein nervenaufreibendes Spiel.
In Marrakesch feierte die Elfenbeinküste einen mühevollen 1:0-Sieg gegen Mosambik, was Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Stars nicht allzu sehr beunruhigen sollte, da die Elfenbeinküste in der kommenden WM 2026 auch auf die deutsche Nationalmannschaft trifft.
Der Sieg gegen den 102. der FIFA-Weltrangliste war zwar erfolgreich, aber wenig spektakulär. Amad Diallo erzielte in der 49. Minute den entscheidenden Treffer, als er nach einem Kopfball von Franck Kessie überlegt aus elf Metern ins lange Eck traf.
Die favorisierten Ivorer, darunter auch Leipzigs Shooting-Star Yan Diomande, hatten während des Spiels Schwierigkeiten und wurden beinahe in der Nachspielzeit bestraft. Mosambiks Geny Catamo zeigte eine beeindruckende Einzelleistung und dribbelte durch die Abwehr der Elfenbeinküste, scheiterte jedoch am stark reagierenden Torwart Fofana.
In der Gruppe der Elfenbeinküste stehen außerdem Kamerun und Gabun, die am Heiligabend aufeinandertreffen. Trainer Emerse Faé ist seit dem letzten Afrika-Cup ein Nationalheld, nachdem er das Team nach einer 0:4-Niederlage gegen Äquatorialguinea übernahm und es bis zum unerwarteten Titel führte.
In der Weltmeisterschaft, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, trifft die Elfenbeinküste am 20. Juni 2026 im zweiten Vorrundenspiel auf die deutsche Auswahl. Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerte nach der Auslosung Respekt vor dem Gegner: „Es ist eine athletische Mannschaft, die wie viele afrikanische Teams körperlich auf einem guten Niveau ist.“ Weitere Gegner in der Gruppe sind Ecuador und WM-Debütant Curaçao.