Embolo Tränen im WM-Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien

Embolo Tränen im WM-Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien

Im WM-Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien kam es zu einem emotionalen Moment. Der ehemalige Bundesliga-Star Breel Embolo weinte nach dem Spiel auf dem Platz.

In Kansas sorgte das Aufeinandertreffen zwischen dem Titelverteidiger Argentinien und der Schweiz für große Aufregung. Rund 20 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit, bei einem Stand von 1:1, brach Embolo plötzlich in Tränen aus. Der Grund für seine Emotionen war ein Platzverweis im entscheidenden Länderspiel seiner Karriere. Der Stürmer konnte kaum fassen, dass seine Teamkollegen ohne ihn weiterspielen mussten.

Nachdem die Schweiz in der 67. Minute den Ausgleich gegen die favorisierten Argentinier erzielt hatte, fiel Embolo kurz darauf nach einem Zweikampf mit Leandro Paredes zu Boden. Schiedsrichter Joao Pinheiro hatte zunächst ein Tor des Argentiniers anerkannt, was Paredes eine Gelbe Karte einbrachte. Doch der Schiedsrichter erhielt einen Hinweis vom VAR und entschied sich, den Monitor zu konsultieren.

Eine Berührung von Paredes war nicht zu erkennen, und Embolo hatte das Foulspiel übertrieben. Der Schiedsrichter entschied daraufhin, die Gelbe Karte für Paredes sowie den Freistoß für die Schweiz zurückzunehmen. Für Embolo, der fast nicht an der WM teilnehmen durfte, hatte diese Entscheidung jedoch schwerwiegende Folgen: Er erhielt seine zweite Gelbe Karte des Spiels.

Bereits kurz vor der Halbzeit hatte der 29-Jährige die erste Verwarnung erhalten, ebenfalls in einem Zweikampf mit Paredes. Als Embolo die Konsequenzen seiner Aktion realisierte, brach er auf dem Platz in Tränen aus. In dem ersten WM-Viertelfinale, das die Schweiz jemals bestritten hat, wurde er des Feldes verwiesen.

Embolo ist sich bewusst, dass dieser Platzverweis als „unnötig“ gilt. Während seine Teamkollegen ihn trösten, fällt es ihm schwer, sich zu beruhigen. Dennoch gelingt es der Schweiz, das 1:1 bis in die Verlängerung zu retten. Zu zehnt halten sie Argentinien weiterhin auf Abstand, während Embolo von außen mitfiebern kann. (is)

Topics

Related news