FC Barcelona zeigt Interesse an Harry Kane

FC Barcelona zeigt Interesse an Harry Kane

Der FC Barcelona hat Interesse an Harry Kane vom FC Bayern München. Trotz finanzieller Schwierigkeiten scheinen die Katalanen in der Lage zu sein, den Transfermarkt zu beeinflussen.

Wie die Sport berichtet, ist Barcelona stark daran interessiert, Kane zu verpflichten. Es ist bekannt, dass die Sport eng mit dem FC Barcelona verbunden ist. Wenn ein Funktionär von Barcelona einen Plan hat, erfahren nicht zuerst seine Kollegen davon, sondern es wird in der Sport veröffentlicht.

Deshalb sollte man diesem Transfergerücht Beachtung schenken. Zunächst steht jedoch die Entscheidung von Harry Kane im Vordergrund. Der Engländer hat kürzlich geäußert, dass er sich vorstellen kann, in München zu bleiben und möglicherweise seinen Vertrag über 2027 hinaus zu verlängern. „Was einen längeren Verbleib angeht, könnte ich mir das definitiv vorstellen“, sagte der 32-Jährige.

Diese Ambitionen teilen auch die Verantwortlichen des FC Bayern. Allerdings könnte Kane aufgrund einer Ausstiegsklausel bereits im kommenden Sommer wechseln. Die Ablösesumme soll bei 65 Millionen Euro liegen, muss aber bereits im Winter gezogen werden. Die kommenden Wochen könnten somit entscheidend für Kanes Zukunft sein.

Es stellt sich jedoch die Frage, warum der FC Barcelona erneut bei einem großen Spieler des europäischen Fußballs mitmischt, obwohl die Katalanen kaum in der Lage sind, sich Top-Spieler zu leisten. Mit Schulden in Höhe von 469 Millionen Euro haben die Katalanen jedes Jahr mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen: Sie können Spielern nicht einmal garantieren, dass sie eine Spielberechtigung erhalten.

Die spanische Liga hat strenge Regeln, darunter Gehaltsobergrenzen und die 1:1-Regel, die besagt, dass ein Verein nur so viel Geld für neue Spieler ausgeben kann, wie er zuvor durch Verkäufe oder andere Einnahmequellen erwirtschaftet hat. Dennoch gelingt es Barcelona oft, sich durch verschiedene legale Mittel, wie den Vorverkauf von Anteilen am Stadion oder an Medienerlösen, durch diese Hürden zu manövrieren.

Die UEFA überwacht die Situation ebenfalls, und zuletzt wurde eine kleine Strafe von 15 Millionen Euro wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay verhängt. Im vergangenen Sommer konnte Barcelona kaum neue Spieler verpflichten, da das Budget hauptsächlich für den Torwart Joan García von Espanyol Barcelona verwendet wurde, für den 25 Millionen Euro gezahlt wurden.

Trotzdem war Barcelona an vielen anderen Top-Spielern interessiert. Präsident Joan Laporta kündigte nahezu den Transfer des Europameisters Nico Williams an und machte klar, dass auch Flügelstürmer Luis Díaz nur zu Barcelona wechseln wollte. Hier kommt erneut das Pech des FC Bayern ins Spiel.

Williams ließ den Münchnern wohl wissen, dass er nur zu Barcelona wechseln wolle, doch die Katalanen konnten letztendlich nicht allen Forderungen des Flügelstürmers nachkommen, sodass er in Bilbao blieb. Díaz hingegen erkannte die unsicheren Zeiten in Barcelona und entschied sich für einen Wechsel zum FC Bayern.

Durch das Werben Barcelonas konnte der FC Liverpool die Ablöse für Díaz auf 70 Millionen Euro erhöhen. Dies führt dazu, dass der FC Bayern sich Kritik gefallen lassen muss, dass Díaz zwar ein guter Spieler ist, jedoch nicht 70 Millionen Euro wert ist. Obwohl der FC Barcelona keinen großen Handlungsspielraum hat, sorgt er dennoch für Unruhe auf dem Transfermarkt und treibt die Preise in die Höhe.

Im Fall von Kane könnte sich für die Spieler-Seite erneut ein Vorteil ergeben. Mit Barcelona im Hintergrund wird Kane bei den Verhandlungen mit dem FC Bayern bezüglich seines Top-Gehalts (angeblich rund 24 Millionen Euro) wohl keine Abstriche machen müssen. Die finanziell angeschlagenen Katalanen bringen somit erneut die Pläne des FC Bayern durcheinander.

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