FC Bayern besiegt Paris Saint-Germain mit beeindruckender Leistung
Der FC Bayern München hat am Dienstagabend gegen Paris Saint-Germain in beeindruckender Manier triumphiert. In der ersten Halbzeit zeigten die Münchner eine Dominanz, die man selten zuvor gesehen hat.
Die Begegnung zwischen den beiden derzeit besten Mannschaften Europas endete mit einem verdienten 2:0 für Bayern zur Halbzeit. Trotz einer roten Karte in der zweiten Hälfte gewannen die Münchner das Spiel mit 2:1.
Nach dem Spiel äußerte sich Joshua Kimmich begeistert: „Die erste Halbzeit war die beste, die ich in meiner Zeit bei Bayern erlebt habe. Es war ein tolles Gefühl, einem so starken Gegner auf diesem hohen Niveau so wehzutun.“ Kimmich spielt seit 2015 für den deutschen Rekordmeister.
Obwohl der 30-Jährige die Partie in Paris hervorhob, erinnert er sich auch an einige legendäre Halbzeiten des FC Bayern in den letzten zehn Jahren. Eine dieser Erinnerungen stammt aus seinem ersten Jahr bei Bayern, als die Münchner im Achtelfinale der Champions League 2015/16 gegen Juventus Turin antraten. In dieser Partie zeigten die Bayern eine starke Leistung in der ersten Halbzeit, führten jedoch nur mit 1:0 zur Pause, das Spiel endete 2:2.
Im Achtelfinal-Hinspiel 2016/17 gegen Arsenal erzielten die Bayern in München vier Tore in einer Halbzeit, im Rückspiel sogar fünf Tore in der zweiten Halbzeit. Allerdings war Arsenal zu diesem Zeitpunkt nicht mit der heutigen PSG-Mannschaft vergleichbar, die aktuell Champions-League-Sieger ist.
Die Saison 2019/20 brachte zwei herausragende Halbzeiten. Beim 7:2-Sieg gegen Tottenham Hotspur trafen die Münchner fünfmal in der zweiten Halbzeit. Tottenham war damals der amtierende Champions-League-Finalist. In der darauffolgenden Corona-Zeit wurde ein Final-Turnier in Lissabon ausgetragen.
Im Viertelfinale gewannen die Bayern mit 8:2 gegen den FC Barcelona, wobei insbesondere die zweite Halbzeit mit vier Toren zu einem bayerischen Fest wurde. Am Dienstag war es zwar „nur“ ein Gruppenspiel gegen Paris Saint-Germain, doch es schien, als hätten die Münchner die neue Messlatte im europäischen Fußball gesetzt. Insofern täuschte der Eindruck von Joshua Kimmich nicht.