FC Bayern: Joao Palhinha kehrt vorerst zurück, Tottenham-Transfer gescheitert

FC Bayern: Joao Palhinha kehrt vorerst zurück, Tottenham-Transfer gescheitert

Die Hoffnungen des FC Bayern auf einen festen Wechsel von Joao Palhinha zu den Tottenham Hotspur sind endgültig enttäuscht worden. Der Grund dafür ist ein Rekordtransfer.

München – Update, 3. Juli, 22:09 Uhr: Es steht fest, dass Joao Palhinha vorerst zum FC Bayern zurückkehren und Tottenham verlassen wird. Am Freitag, den 3. Juli, verabschiedete sich der Portugiese offiziell von den Londonern. Auf Instagram schrieb er: „Für Tottenham zu spielen, hat mein Leben tiefgreifend geprägt – nicht nur beruflich, sondern auch persönlich – und das werde ich für immer in meinem Herzen tragen.“

Somit wird Palhinha zum Vorbereitungsstart des deutschen Rekordmeisters wieder an der Säbener Straße erscheinen. Wie lange er dort bleiben wird, bleibt jedoch unklar. In den Planungen von Vincent Kompany spielt Palhinha offenbar keine Rolle mehr, weshalb man auf einen festen Transfer zu Tottenham gehofft hatte.

Erstmeldung vom 2. Juli: Die Tottenham Hotspur haben mit dem ersten Mega-Transfer der neuen Saison für Aufsehen gesorgt und dem FC Bayern gleichzeitig Sorgen bereitet. Mateus Fernandes wechselt für umgerechnet knapp 99 Millionen Euro vom Premier-League-Absteiger West Ham United zu den Spurs und wird damit der neue Rekordtransfer des Londoner Vereins. Über die vertraglichen Details ist bislang nichts bekannt.

Im Umkehrschluss bedeutet der Fernandes-Deal, dass ein fester Transfer von Palhinha zu Tottenham wohl endgültig vom Tisch ist. Zudem soll mit Sandro Tonali (Newcastle United) ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler für bis zu 120 Millionen Euro verpflichtet werden, der Fernandes sofort als teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte ablösen würde.

Es erscheint nahezu ausgeschlossen, dass Tottenham von der im Leihvertrag von Palhinha vereinbarten Kaufoption in Höhe von rund 30 Millionen Euro Gebrauch macht. Dies, obwohl der Portugiese während seiner Zeit bei den Spurs überzeugen konnte und sowohl unter Thomas Frank als auch dessen Nachfolger Roberto De Zerbi Stammspieler war. In wettbewerbsübergreifend 45 Partien war er an zehn Treffern direkt beteiligt.

Unvergessen bleibt sein entscheidendes Tor zum 1:0 gegen den FC Everton am letzten Spieltag der vergangenen Saison, das seinem Team den Klassenerhalt sicherte. Daher sprach sich Palhinha für einen Verbleib bei den Spurs aus: „Seit meinem ersten Tag hier fühle ich mich wie zu Hause. Die Fans, die Zuschauer, ein Top-Klub: Wer möchte nicht für Tottenham spielen und hier bleiben? Ich habe hier alles, was ich brauche“, äußerte er sich.

Auch De Zerbi befürwortete einen dauerhaften Transfer des Bayern-Flops: „Ja, ich möchte ihn behalten, zu 100 Prozent“, sagte der Italiener. Doch Tottenham scheint sich lieber für seinen neun Jahre jüngeren Landsmann Fernandes zu entscheiden, der trotz des Abstiegs mit West Ham auf sich aufmerksam machen konnte und zu den Shootingstars der Premier League zählt.

Allerdings bringt der 21-Jährige einen kuriosen „Fluch“ mit in den Norden Londons. Sowohl mit dem FC Southampton, wohin er 2024 für 15 Millionen Euro gewechselt war, als auch mit West Ham, das im Jahr darauf 44 Millionen Euro für ihn zahlte, ist Fernandes in seiner ersten und letztlich jeweils einzigen Saison abgestiegen. Ob die Spurs dasselbe Schicksal ereilt? In den letzten beiden Jahren war man jedenfalls kurz davor, den Weg in die Championship anzutreten.

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