FC Bayern: Kaderplanung unter Max Eberl für die Saison 2026/27
Der FC Bayern München steht vor der Herausforderung, auch in der Saison 2026/27 Titel zu gewinnen. Max Eberl, der seit mehreren Jahren für die Kaderzusammenstellung verantwortlich ist, plant bereits für die kommende Saison. Während er in der Vergangenheit kritisiert wurde, keine hochkarätigen Transfers wie Florian Wirtz zu tätigen, hat sich die Situation mittlerweile beruhigt. Eberl kann ohne großen Druck agieren und die Mannschaft gezielt verstärken.
In der laufenden Saison sind die Bayern in allen drei Wettbewerben auf Kurs, und der Traum vom Triple begeistert den gesamten Verein. Zuletzt wurde in München die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano gefeiert. Eberl erklärte nach der Unterschrift des Franzosen, dass die Kaderplanung in der Innenverteidigung abgeschlossen sei, was möglicherweise das Interesse an Nico Schlotterbeck mindert.
Ein weiterer Spieler, der in den Gesprächen auftaucht, ist Luka Vuskovic, der beim HSV für Aufsehen sorgt, jedoch zu Tottenham Hotspur gehört. Besonders Lothar Matthäus hat sich begeistert über den Youngster geäußert. Eberl äußerte sich gegenüber Sport1: „Wir haben den Punkt erreicht, an dem wir in Sachen Kaderplanung nicht unter Druck stehen. Wir können in Ruhe entscheiden, was als Nächstes passiert. Natürlich beobachten wir den Markt weiterhin und werden uns keine Optionen verbauen, die dem FC Bayern zugutekommen könnten.“
Eberl betonte zudem: „Ich bin jemand, der seine Kaderplanungen frühzeitig abschließt. Das ist mir bereits in Mönchengladbach, in Leipzig und auch hier beim FC Bayern gelungen. Mitte Juli, also vor dem Start der Vorbereitung, war alles erledigt.“ Im vergangenen Sommer war die Situation anders, als Nicolas Jackson kurz vor dem Ende des Transferfensters nach München kam, was Eberl in eine angespannte Lage versetzte.
Er blickte zurück und erklärte: „Als Kingsley Coman um seine Freigabe bat, die wir ihm schließlich erteilt haben, mussten wir bis zum letzten Tag um Nicolas Jackson kämpfen. Das war nicht ideal, aber es kann passieren. Durch die Verlängerung mit Upa können wir jetzt mit einem klaren Plan in die Sommer-Transferphase gehen.“
Eberl bekräftigte, dass es wichtig sei, den Kader zu verstärken, ohne in Aktionismus zu verfallen: „Es ist immer ungünstig, wenn man hungrig einkaufen muss. Mit den Verpflichtungen und Verlängerungen, die wir jetzt abgeschlossen haben, können wir uns entspannt umsehen. Wir haben immer Interesse daran, den Kader punktuell zu verstärken, aber der Druck ist nicht mehr so groß. Wir können strategisch und gezielt einkaufen.“ Ob der Bayern-Boss seinem Ansatz im Sommer treu bleibt, wird sich zeigen.