FC Bayern München erneut mit Geldstrafe wegen Anstoßverzögerung

FC Bayern München erneut mit Geldstrafe wegen Anstoßverzögerung

Der FC Bayern München sieht sich erneut mit einer Geldstrafe konfrontiert, nachdem der Anpfiff eines Bundesligaspiels gegen Mainz 05 im Mai um 37 Sekunden verspätet begann.

Das DFB-Sportgericht hat den deutschen Rekordmeister zu einer Geldstrafe von 35.000 Euro verurteilt. Diese Strafe stellt bereits den siebten Verstoß dieser Art dar.

Der Vorfall verdeutlicht die strengen Richtlinien, die vor Bundesligaspielen gelten. Laut dem DFB-Sportgericht konnte die Ausrüstungskontrolle der Bayern-Mannschaft nicht wie geplant um 15:25:30 Uhr, sondern erst um 15:27:00 Uhr abgeschlossen werden. Diese Verzögerung von 1:30 Minuten führte letztendlich zu der 37-sekündigen Verspätung beim Anstoß. Der FC Bayern ist für die Einhaltung dieser Zeitpläne verantwortlich.

Bereits im November 2024 wurde der Verein mit einer Strafe von 15.000 Euro belegt, weil sich der Anpfiff beim Spiel gegen den FC St. Pauli um 2:07 Minuten verzögerte. Die erhebliche Erhöhung der Strafe auf nun 35.000 Euro zeigt, dass der DFB bei wiederholten Verstößen rigoroser agiert.

Der FC Bayern versuchte, die Strafe abzuwenden, indem er argumentierte, dass die Verzögerung durch die Spieler der gegnerischen Mannschaft von Mainz 05 verursacht wurde. Das DFB-Sportgericht wies diese Argumentation jedoch zurück und stellte fest, dass die Spieler der gegnerischen Mannschaft sogar 15 Sekunden weniger Zeit in Anspruch nahmen als im Ablaufplan vorgesehen.

Der Fall des FC Bayern München verdeutlicht, wie strikt die Bundesliga ihre Zeitpläne durchsetzt. Selbst für scheinbar geringfügige Verzögerungen müssen Vereine mit empfindlichen Geldstrafen rechnen. Diese Praxis soll einen reibungslosen Ablauf der Spiele gewährleisten und die Professionalität der Liga unterstreichen. Für den FC Bayern bedeutet dies, dass in Zukunft noch genauer auf die Einhaltung der vorgegebenen Zeiten geachtet werden muss, um weitere Strafen zu vermeiden.

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