FC Bayern München kurz vor Abschied von Torhüter Daniel Peretz

FC Bayern München kurz vor Abschied von Torhüter Daniel Peretz

Daniel Peretz steht offenbar vor einem Wechsel. Der FC Bayern München scheint einen Käufer für den israelischen Torhüter gefunden zu haben.

München/Southampton – Der FC Bayern München steht kurz vor dem endgültigen Abschied von Torhüter Daniel Peretz. Laut dem Daily Echo befinden sich die Verantwortlichen des FC Southampton in „fortgeschrittenen Gesprächen“ mit dem deutschen Rekordmeister. Der Club an der englischen Südküste hofft, den Transfer noch in dieser Woche abzuschließen.

Im Sommer 2023 wechselte Peretz für über fünf Millionen Euro von Maccabi Tel Aviv zum FC Bayern München. Allerdings kam der israelische Nationalspieler beim deutschen Rekordmeister nur selten zum Einsatz, da die Konkurrenz im Tor groß war. Eine Leihe zum Hamburger SV im Sommer 2025 sollte Abhilfe schaffen.

Doch auch dort blieb Peretz meist auf der Bank, was zur Entscheidung führte, das Engagement im Januar 2026 zu beenden. Stattdessen wurde er an den FC Southampton in die zweite englische Liga verliehen, was sich als Wendepunkt in seiner Karriere erwies.

In Southampton entwickelte sich Peretz zum Fanliebling und überzeugte sportlich. In 26 Einsätzen für die Saints blieb er neunmal ohne Gegentor und musste lediglich 24 Treffer hinnehmen. Auch andere Vereine sollen auf den Torhüter aufmerksam geworden sein, doch Peretz selbst möchte offenbar in Southampton bleiben.

Die Torhütersituation beim FC Bayern für die kommende Saison ist klar: Stammkeeper Manuel Neuer und Backup Sven Ulreich haben ihre Verträge kürzlich bis 2027 verlängert. Zudem steht mit Jonas Urbig bereits ein designierter Nachfolger für Neuer im Kader. In dieser Konstellation bliebe Peretz lediglich der Status als Nummer drei. Sein Vertrag an der Säbener Straße läuft noch bis zum Sommer 2028.

„Aktuell genieße ich es, jedes Spiel zu spielen. Dann sehen wir, was die Zukunft bringt“, sagte Peretz im April in einem Interview mit der Bild. Auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr nach München fügte er hinzu: „Wenn das am Ende die Bayern sind, würde ich mich wahnsinnig freuen. Wenn nicht, dann nicht. Aber egal, was passiert – es wird zu meinem Besten sein.“

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