FC Bayern München legt Einspruch gegen Sperre von Luis Díaz ein

FC Bayern München legt Einspruch gegen Sperre von Luis Díaz ein

Der FC Bayern München hat beschlossen, gegen die Drei-Spiele-Sperre von Luis Díaz Einspruch einzulegen, obwohl die Erfolgsaussichten als gering eingeschätzt werden.

Die Sperre wurde nach einer Roten Karte im Spiel gegen Paris Saint-Germain verhängt, das der FC Bayern mit 2:1 gewann. Der Verein hatte ursprünglich mit einer milderen Strafe gerechnet.

Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen und Sportvorstand Max Eberl halten die Sperre für überzogen und haben die Urteilsbegründung der UEFA angefordert, um ihren Einspruch zu untermauern. Dreesen äußerte: „Wir werden sehen, ob es uns gelingt, die Strafe zu reduzieren.“ Dennoch gibt es wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Reduzierung, da solche Einsprüche selten erfolgreich sind.

Dreesen empfindet die Drei-Spiele-Sperre als unangemessen und betont, dass der FC Bayern den Einspruch nicht nur „für die Galerie“ einlegt. Auch Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund zeigten sich überrascht über die Schwere der Strafe und hatten ursprünglich mit lediglich einem Spiel gerechnet.

Das Foul von Díaz führte zu einer schweren Verletzung von Achraf Hakimi, die eine mehrwöchige Ausfallzeit zur Folge hat. Dreesen argumentiert jedoch, dass es sich weder um eine Tätlichkeit noch um ein Vergehen gegen den Schiedsrichter handelte. „Es war ein schweres Foul, aber drei Spiele sind zu viel“, erklärte Dreesen.

Max Eberl fügte hinzu: „Ich bin nicht so blauäugig und sage, dass es nur ein Spiel wird. Wenn wir ein Spiel weniger bekämen, wäre das fantastisch. Drei Spiele finde ich sehr heftig.“ Trotz der geringen Erfolgsaussichten betrachtet der FC Bayern den Einspruch als notwendig, um ein Zeichen gegen die aus ihrer Sicht unverhältnismäßige Strafe zu setzen. Der Einspruch soll verdeutlichen, dass der FC Bayern mit der Entscheidung der UEFA nicht einverstanden ist und eine angemessenere Bestrafung für Díaz anstrebt.

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