FC Bayern München: Nachfolge von Manuel Neuer im Tor

FC Bayern München: Nachfolge von Manuel Neuer im Tor

Die Nachfolge von Manuel Neuer im Tor des FC Bayern München wird zunehmend diskutiert, da sich mehrere Kandidaten für die Position bewerben. Vor dem bevorstehenden Spiel gegen den 1. FC Köln äußerte sich Bayern-Sportdirektor Christoph Freund zur aktuellen Situation im Tor.

Seit seinem Wechsel im Jahr 2011 aus Gelsenkirchen ist Neuer die unangefochtene Nummer eins im Tor der Münchener. Im März wird der Torwart 40 Jahre alt, und sein Vertrag läuft am Ende dieser Saison aus.

Es stellt sich die Frage, ob der Weltmeister von 2014 seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern wird. Die Bayern sind auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für den erfahrenen Keeper. Aktuell stehen mehrere Kandidaten zur Verfügung: Der 22-jährige Jonas Urbig, der Neuer derzeit vertritt, Sven Ulreich, dessen Vertrag bis Sommer 2026 läuft, sowie die beiden Leihspieler Daniel Peretz (Hamburger SV) und Alexander Nübel (VfB Stuttgart).

Freund äußerte sich optimistisch über die Torwart-Situation und betonte, dass die Bayern mehrere Optionen haben. „Wir haben da mehrere Optionen und das ist gut für uns“, sagte er vor dem DFB-Pokalspiel gegen Köln. Urbig wird Neuer im Tor vertreten, und Freund lobte den jungen Keeper: „Jonas macht eine sehr gute Entwicklung. Er ist trotz jungen Jahren auf sehr, sehr hohem Niveau.“

Urbigs Vertrag in München läuft bis 2029, und Freund sieht die Perspektive der Neuer-Nachfolge als vorteilhaft für den jungen Torwart. „Er trainiert richtig gut, er hat eine perfekte Plattform hier, wo er sehr, sehr viel lernen kann“, fügte er hinzu. Dennoch gibt es auch andere Spieler, die die Rolle übernehmen könnten.

Daniel Peretz, der 2023 aus Tel Aviv kam, hat derzeit die geringsten Chancen auf die Nachfolge. Nach einem erfolglosen Start in München spielt er nun auf Leihbasis für den HSV, hat jedoch Schwierigkeiten, sich gegen den Stammtorhüter Daniel Heuer Fernandes durchzusetzen. Beim 1:0-Sieg im DFB-Pokal gegen Heidenheim gab der Israeli sein Debüt für den Hamburger SV. Er wird spätestens im Sommer zu Bayern zurückkehren.

Eine weitere Option ist Alexander Nübel, die aktuelle Nummer zwei der deutschen Nationalmannschaft, der in Stuttgart spielt und regelmäßig gute Leistungen zeigt. Auch er wird im kommenden Sommer wieder im Bayern-Kader stehen. Mit einer möglichen WM-Teilnahme im Hintergrund könnten sich die Chancen für den 29-Jährigen auf die Nachfolge von Neuer durchaus verbessern.

Christoph Freund zeigt sich ebenfalls von Nübel beeindruckt: „Alex Nübel macht es sehr gut, er ist ein sehr guter Torhüter“, sagte der Sportdirektor, ohne jedoch konkrete Aussagen über die Zukunft des Keepers zu machen. Eine Vertragsverlängerung von Neuer könnte die Situation jedoch um ein weiteres Jahr oder sogar länger hinauszögern.

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