FC Bayern München plant Defensive für 2026

FC Bayern München plant Defensive für 2026

In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Offensive, doch bereits jetzt richtet sich der Blick auf die Defensive für 2026. Hintergrund sind die unklaren Zukunftsperspektiven von Dayot Upamecano und Minjae Kim.

In München läuft der Vertrag von Dayot Upamecano im Sommer 2026 aus. Die Verantwortlichen, darunter Max Eberl und Christoph Freund, streben eine Vertragsverlängerung an, allerdings sind die Gespräche momentan ins Stocken geraten. Der 26-Jährige fordert offenbar eine erhebliche Gehaltserhöhung sowie eine Ausstiegsklausel. Zudem hat er sich mit seinen konstant starken Leistungen in die Notizbücher internationaler Spitzenklubs gespielt, darunter Real Madrid und der FC Barcelona.

Sportdirektor Christoph Freund betonte zuletzt, dass man die Gespräche bald wieder aufnehmen wolle. Die Verhandlungsposition des FC Bayern gestaltet sich jedoch schwierig: Sollte der Zeitdruck zunehmen, könnte der Abwehrchef ablösefrei den Verein verlassen.

Die Situation bei Minjae Kim ist hingegen anders. Der Südkoreaner gilt schon länger als potenzieller Verkaufskandidat. Obwohl er vertraglich langfristig gebunden ist, ist intern bekannt, dass die Bayern einem Wechsel bei einem passenden Angebot nicht im Wege stehen würden. Bisher hat sich jedoch kein konkreter Interessent gefunden, der bereit ist, die geforderte Ablöse zu zahlen.

Wie Transfer-Insider Christian Falk berichtet, bereitet man sich an der Säbener Straße bereits auf mögliche Abgänge vor. Auf der Shortlist stehen zwei konkrete Namen: Marc Guehi von Crystal Palace und Castello Lukeba von RB Leipzig. Guehi wäre besonders interessant, da sein Vertrag in London ausläuft. Der englische Nationalspieler hat sich jedoch ebenfalls ins Blickfeld zahlreicher Spitzenklubs gespielt, was die Konkurrenz um ihn erhöht.

Lukeba hingegen wäre die kostspieligere Option. Der 22-Jährige, der seit 2023 bei RB Leipzig spielt, soll über eine Ausstiegsklausel von rund 80 Millionen Euro verfügen. Damit wäre er ein echtes Investment für die Zukunft, allerdings ist ein Transfer nur unter optimalen wirtschaftlichen Bedingungen realisierbar.

Ob Upamecano seinen Vertrag verlängert oder Kim den Verein verlässt, wird maßgeblich bestimmen, wie aggressiv die Bayern im Sommer 2026 auf dem Transfermarkt agieren müssen. Eines ist klar: Mit Guehi und Lukeba sondieren die Münchner bereits jetzt mögliche Szenarien. Die Defensive des Rekordmeisters könnte in zwei Jahren ein völlig neues Gesicht erhalten. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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