FC Bayern München plant Leihgeschäft mit Nicolas Jackson
Die Offensive des FC Bayern München ist derzeit stark besetzt. Laut den Vorgaben des Vereins darf jedoch nur noch ein Spieler per Leihe verpflichtet werden, und ein solcher Transfer steht kurz vor dem Abschluss.
München – Trotz der Abgänge von Thomas Müller, Leroy Sané, Mathys Tel und zuletzt Kingsley Coman, sowie dem einzigen Zugang Luis Díaz, hat der mächtige Aufsichtsrat des FC Bayern unter Uli Hoeneß den sportlich Verantwortlichen Max Eberl und Christoph Freund die finanziellen Mittel zur Verpflichtung eines dringend benötigten Offensivspielers stark eingeschränkt. Während für den Wunschspieler Florian Wirtz eine dreistellige Millionen-Ablösesumme im Raum stand, ist nun nur noch ein Leihgeschäft möglich.
In diesem Zusammenhang wurden zuletzt mehrere Spieler mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, darunter Christopher Nkunku, Marco Asensio, Jadon Sancho und Nicolas Jackson. Nicht alle Gerüchte erwiesen sich als seriös. Doch nun scheint es einen Durchbruch zu geben: Laut Informationen von Sky stehen die Verantwortlichen des Rekordmeisters kurz vor dem Abschluss eines Leihgeschäfts.
Der Kandidat ist offenbar Nicolas Jackson von Chelsea. Max Eberl deutete bereits vor dem Pokalspiel in Wiesbaden an: „Wenn wir einen Spieler finden, der körperlich bereit ist, Tore schießt, Vorlagen gibt und bereits Erfahrung gesammelt hat, würden wir ihn gerne leihen.“ Auf die Frage, ob der 24-jährige Senegalese so ein Kandidat wäre, bestätigte er dies. In den letzten zwei Jahren absolvierte Jackson insgesamt 81 Pflichtspiele für Chelsea, erzielte dabei 30 Tore und bereitete zwölf weitere vor.
Im Sommer gewann er mit den Blues die Klub-Weltmeisterschaft in den USA, kommt jedoch meist nur von der Bank. Der FC Bayern soll zudem das Gehalt des 20-fachen Nationalspielers vollständig übernehmen. Unklar ist noch, welche Art von Leihmodell zum Einsatz kommen wird: ob mit Kaufoption oder mit Kaufpflicht. Beides ist möglich, muss jedoch noch geklärt werden. Der Premier-League-Klub aus London soll auf jeden Fall einem Leihgeschäft zustimmen.