FC Bayern München plant Rückkehr von Sacha Boey

FC Bayern München plant Rückkehr von Sacha Boey

Der FC Bayern München plant, Sacha Boey im Sommer zurückzugeben, doch der Leihklub Galatasaray wird voraussichtlich die Kaufoption nicht ziehen.

München – Der Transfer von Sacha Boey steht von Anfang an unter keinem guten Stern und könnte für den FC Bayern München zu einem erheblichen Verlustgeschäft werden. Der Verein hatte den 25-jährigen Rechtsverteidiger im Januar 2024 für etwa 30 Millionen Euro von Galatasaray verpflichtet, doch es scheint, als werde er schon bald wieder an die Isar zurückkehren, ohne dass ein dauerhafter Verbleib beim türkischen Topklub zustande kommt.

Wie Sky Sport berichtet, plant Galatasaray nicht, die vereinbarte Kaufoption für Boey zu ziehen. Diese wurde im Rahmen der Leihe, die Anfang Februar zwischen beiden Klubs vereinbart wurde, auf rund 15 Millionen Euro festgelegt. Für Galatasaray ist dieser Betrag offenbar zu hoch, obwohl der Klub bereits eine Leihgebühr von 500.000 Euro gezahlt hat.

Während seiner Leihe absolvierte Boey lediglich 15 Pflichtspiele für Galatasaray, von denen er nur in acht Partien in der Startaufstellung stand. Diese Bilanz rechtfertigt aus Sicht der Istanbuler den Preis kaum. Auch in München konnte der Franzose nie richtig Fuß fassen; Verletzungen und schwankende Leistungen machten ihn eher zu einem teuren Missverständnis als zu einer echten Verstärkung für den deutschen Rekordmeister.

Nach Informationen von Sabah Spor hat Galatasaray Zeki Celik von der AS Roma im Visier. Celik spielt auf der gleichen Position wie Boey und ist zudem ablösefrei. Sollte der Top-Klub sich für Celik entscheiden, steht der FC Bayern vor einem Problem: Der Spieler kehrt zurück, sein Marktwert ist deutlich gesunken, und eine kurzfristige Weitervermittlung scheint alles andere als einfach.

Zusätzlich kommt hinzu, dass Boeys Vertrag beim FC Bayern noch läuft und er bei einem Verbleib im Kader kaum Perspektiven hätte. Die Transferstrategie der Münchner, den kostspieligen Einkauf durch eine Leihe mit anschließender Verkaufsoption geräuschlos zu bereinigen, geht damit vorerst nicht auf. Es bleibt abzuwarten, ob sich noch ein anderer Interessent findet oder ob der FC Bayern tatsächlich auf dem teuren Fehleinkauf sitzen bleibt.

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