FC Bayern München unter Druck am Deadline Day

FC Bayern München unter Druck am Deadline Day

Der Jackson-Deal ist gescheitert. Am Deadline Day, dem letzten Tag der Transferperiode, steht der FC Bayern München unter Druck, in der Offensive dringend tätig zu werden. Ursprünglich war ein Wechsel von Chelsea-Stürmer Nicolas Jackson zum Rekordmeister fest eingeplant. Trotz des Besuchs des Spielers und seines Beraters in München kam der Deal nicht zustande.

Der Druck auf die sportliche Leitung des FC Bayern, insbesondere auf Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund, ist erheblich. Der Kader ist insgesamt dünn besetzt, und insbesondere in der Offensive fehlen Alternativen. Es muss dringend eine Lösung gefunden werden, da alle bisher diskutierten Spieleroptionen, einschließlich einer Leihe von Atalanta-Profi Ademola Lookman, offenbar vom Tisch sind.

Inzwischen wird ein neuer Spielername gehandelt, der mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird: Franculino Djú. Der 21-Jährige spielt derzeit beim FC Midtjylland in der dänischen Liga und hat bereits 12 Länderspiele für Guinea-Bissau absolviert.

Wie die dänische Zeitung Bold berichtet, hat der Rekordmeister Interesse an Franculino bekundet und ein Angebot für eine Leihe mit anschließender Kaufoption abgegeben, welches jedoch abgelehnt wurde. Midtjylland würde den Spieler nur im Falle eines Verkaufs abgeben. Franculino, der in der laufenden Saison in sechs Spielen bereits elf Scorerpunkte erzielt hat, kann sich einen Wechsel nach München gut vorstellen. Auch Vereine wie Como und Villarreal zeigen Interesse, jedoch zieht der Spieler einen Wechsel zum Bundesliga-Spitzenreiter vor.

Das Profil von Franculino ähnelt dem des (noch) Leverkuseners Victor Boniface: Er verfügt über eine ausgezeichnete Physis, kann Bälle gut festmachen und hat einen starken beidfüßigen Abschluss. Momentan scheint es jedoch schwierig zu sein, den Deal ohne ein Kaufangebot abzuschließen.

Um das drohende Desaster am Ende des Transferfensters zu vermeiden, müssen Uli Hoeneß und der mächtige Aufsichtsrat des FC Bayern ihre starre Haltung überdenken. Trotz erheblicher Transfereinnahmen, Gehaltseinsparungen und einem Mangel an Spielern nur Leihgeschäfte zu akzeptieren, könnte die großen Ziele des deutschen Rekordmeisters bereits zu Beginn der Saison gefährden.

Falls ein Kauf die einzige Option ist, muss dies nun ermöglicht werden, da alles andere fahrlässig wäre. Der Marktwert des Spielers wird von transfermarkt.de auf 13 Millionen Euro geschätzt, und der dänische Vizemeister wird sicherlich die (Not-)Situation ausnutzen und einen höheren Preis verlangen.

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