FC Bayern München verpflichtet Nicolas Jackson von Chelsea
Der FC Bayern München tätigt einen weiteren Transfer und hat offenbar einen Offensivspieler verpflichtet. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat der Verein eine Einigung mit Nicolas Jackson vom FC Chelsea erzielt.
Nach mehreren schmerzhaften Absagen könnte Bayern nun doch einen Neuzugang für die gerade begonnene Saison präsentieren. Jackson wird zunächst auf Leihbasis an die Isar wechseln, die finanziellen Rahmenbedingungen sind ebenfalls bekannt geworden.
Der Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtete zuerst über die Einigung zwischen Bayern und Chelsea, was kurz darauf von Sky bestätigt wurde. Der 24-jährige Stürmer wird in die Bundesliga wechseln, wobei es eine Kaufoption gibt. Sollte der deutsche Rekordmeister diese innerhalb eines Jahres ziehen, würde eine beträchtliche Summe von 65 Millionen Euro fällig.
Obwohl der Marktwert des Senegalesen derzeit bei 50 Millionen Euro liegt, ist das Leihgeschäft für Bayern nicht kostenlos: Der Verein soll eine Einmalzahlung von 15 Millionen Euro an Chelsea überweisen. Eine mündliche Vereinbarung wurde bereits getroffen, die offizielle Unterschrift wird in Kürze erwartet.
Jackson wird am Samstag in München erwartet, während Bayern am Abend das Topspiel gegen den FC Augsburg bestreitet. Vor zwei Jahren wechselte er von Villarreal zu Chelsea und erzielte in 81 Spielen für die Blues 30 Tore und 12 Vorlagen. Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat seit Wochen versucht, Jackson zum FCB zu holen.
Laut Sky-Informationen haben Jacksons Berater Ali Barat und Eberl die Leihe ausgehandelt, und Chelsea hat zugestimmt. Der Premier-League-Experte Ben Jacobs berichtet zudem, dass Jackson bereits einen Vorvertrag beim amtierenden deutschen Meister unterzeichnet hat, falls die Kaufoption im Sommer 2026 gezogen wird.
Nach dem Spiel gegen den FC Augsburg verabschiedet sich der FC Bayern in die Länderspielpause. Jacksons Debüt für die Münchner könnte am 13. September gegen den Hamburger SV stattfinden. Diese Verstärkung dürfte auch Harry Kane freuen, der sich kritisch über die geringe Kadergröße seines Vereins geäußert hatte.