FC Bayern: Nicolas Jacksons Kaufpflicht scheint nahezu unmöglich

FC Bayern: Nicolas Jacksons Kaufpflicht scheint nahezu unmöglich

Die Kaufpflicht für FC Bayern-Neuzugang Nicolas Jackson könnte sich als nahezu unmöglich herausstellen. Uli Hoeneß enthüllte am Sonntag brisante Vertragsdetails, die die Chancen auf eine feste Verpflichtung des senegalesischen Spielers stark mindern.

Im SPORT1-Doppelpass erklärte Hoeneß, unter welchen Bedingungen die Kaufoption für Jackson zu einer Pflicht wird. Demnach müsste der 24-Jährige in 40 Pflichtspielen in der Startelf stehen, damit die Klausel greift. Hoeneß äußerte sich sicher: „Die wird er niemals erfüllen.“

Der kicker hat diese Aussagen nun bestätigt und liefert zusätzliche Informationen, die einen dauerhaften Verbleib von Jackson in München noch unwahrscheinlicher machen. Laut kicker zählen Einsätze im DFB-Pokal nicht zu den relevanten Wettbewerben, die für die Bewertung herangezogen werden. Lediglich Spiele in der Bundesliga und der Champions League fließen in die Berechnung ein, was die mögliche Anzahl der Partien erheblich reduziert.

Das bedeutet konkret: Selbst wenn die Bayern in beiden Wettbewerben jedes Spiel erreichen und Jackson dabei in der Startelf steht, wären maximal 49 Partien möglich – 32 in der Liga und 17 in der Königsklasse. Zudem wird erwartet, dass der Angreifer einige Spiele aufgrund seiner Teilnahme am Afrika-Cup verpassen wird.

Es gilt bereits jetzt als unwahrscheinlich, dass Vincent Kompany langfristig mit Jackson planen kann. Der vielseitige Offensivspieler kann sowohl auf dem Flügel als auch im Zentrum eingesetzt werden.

Im Falle einer Aktivierung der Kaufpflicht würde Jackson beim deutschen Rekordmeister einen langfristigen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Bereits am Deadline Day hatten Spieler und Berater alles daran gesetzt, den Deal final abzuschließen. Obwohl Chelsea versuchte, den Transfer kurzfristig zu verhindern, einigten sich die beiden Clubs schließlich nach Nachverhandlungen.

Dennoch deutet vieles darauf hin, dass Jacksons Wechsel eher als Leihgeschäft mit überschaubaren Risiken für die Münchner zu betrachten ist. Die Verantwortlichen möchten sich Zeit nehmen, um die sportliche Entwicklung des Senegalesen genau zu beobachten, ohne sich vorschnell zu binden.

Die Aussagen von Hoeneß, dass Jackson die Klausel „niemals erfüllen“ werde, erhalten durch die neuen Enthüllungen zusätzliche Brisanz. Vieles spricht dafür, dass der Stürmer im kommenden Sommer nach London zurückkehren wird. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

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