FC Bayern protestiert gegen Anreisebestimmungen in Paris

FC Bayern protestiert gegen Anreisebestimmungen in Paris

Am Dienstag steht der FC Bayern München im Duell gegen Paris St. Germain auf dem Platz. Im Vorfeld dieses hochkarätigen Spiels gibt es jedoch Ärger, da der deutsche Rekordmeister bereits einen Protest bei der UEFA eingelegt hat.

Paris – Das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und PSG gilt als eines der besten Fußballspiele, die derzeit auf europäischer Ebene stattfinden. Der FC Bayern hat alle 15 Pflichtspiele in dieser Saison gewonnen und möchte auch in Paris überzeugen. Auch die Jahreshauptversammlung, bei der Herbert Hainer wiedergewählt wurde, verlief positiv. Doch bleibt abzuwarten, ob die internen Konflikte hinter den Kulissen Auswirkungen auf das Spiel haben werden. Eine Entscheidung der Pariser Polizeipräfektur hat bereits zu einem Protest der Münchner bei der UEFA geführt.

Am Montagnachmittag wurde in Paris beschlossen, eine Allgemeinverfügung zu erlassen, die die Anreise der Bayern-Fans regelt und einen Bereich mit Polizeimaßnahmen einrichtet. Der FC Bayern wurde erst am Tag vor dem Champions-League-Spiel über diese überraschende Entscheidung informiert.

Am Montag fand ein Treffen der UEFA statt, bei dem der FC Bayern seine Beschwerde vorbrachte. Der Verein plant, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Laut einem offiziellen Bericht, den der deutsche Rekordmeister auf seiner Homepage veröffentlicht hat, würde Paris St. Germain die Bemühungen der Bayern unterstützen.

Die Allgemeinverfügung betrifft alle Fanbusse, die sich vor dem Spiel an einem Sammelpunkt außerhalb der Stadt einfinden müssen. Die Fans des FC Bayern sind gezwungen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Prinzenpark zu reisen und müssen nach dem Spiel auf die gleiche Weise zurückkehren.

Die Busse mit den Bayern-Fans werden anschließend von der Polizei aus der Stadt geleitet. Die Forderungen der Pariser Behörden stoßen beim FC Bayern nicht auf Unverständnis, jedoch ist die kurzfristige Ankündigung der Entscheidung problematisch. Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften auf französischem Boden fand im Jahr 2023 statt.

Eine Veränderung der Risikolage bezüglich der Gästefans liegt nicht vor. Die behördlichen Vorgaben führen dazu, dass die Busse erst am frühen Morgen des Folgetages abfahren können, jedoch nicht vor fünf Uhr. Somit steht tausenden Anhängern eine lange und beschwerliche Reise bevor – eine Stellungnahme der UEFA wird in Kürze erwartet.

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