FC Bayern: Sacha Boey könnte im Winter wechseln
München – Lange Zeit schien es, als würde der FC Bayern im Winter keinen Spieler abgeben. Doch die Situation hat sich geändert.
Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass Sacha Boey den FC Bayern in der Wintertransferperiode verlassen könnte. Mehrere Vereine sollen bereits an der Säbener Straße Interesse an dem Rechtsverteidiger bekundet haben. Der Franzose kam in dieser Saison zwar in 14 von 23 Partien zum Einsatz, doch seine Spielzeit hat in den letzten Wochen erheblich abgenommen, was auf einen bevorstehenden Abschied hindeutet.
Der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, dass der 25-Jährige in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Klubs aus Frankreich, England und Italien in Verbindung gebracht wurde: „Boey wird den FC Bayern voraussichtlich im Januar verlassen. Mehrere Vereine haben Interesse an dem Rechtsverteidiger gezeigt“, so Romano.
Zuletzt galt der Premier-League-Club Crystal Palace als Favorit für die Verpflichtung des Franzosen. Jedoch berichten die BILD-Reporter Christian Falk und Tobi Altschäffl in ihrem Podcast „Bayern Insider“, dass das Interesse von Crystal Palace, dem ehemaligen Verein von Michael Olise, nachgelassen hat: „Boey konnte sich zeigen, weil er Spielzeit bekam. Aber seit drei bis vier Wochen ist er wieder komplett außen vor“, erklärte Altschäffl.
Diese Situation könnte auch für andere interessierte Vereine zutreffen. Falk fügte hinzu: „Das Interesse hat abgenommen, auch weil Boey nicht mehr zum Einsatz kommt. Wir haben gehört, dass es ein wenig eingeschlafen ist.“
Medienberichten zufolge sind die Verantwortlichen des FC Bayern daran interessiert, den Außenverteidiger im Winter abzugeben. Boey, der im Januar 2024 für etwa 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul verpflichtet wurde, scheint in den Planungen von FCB-Chefcoach Vincent Kompany keine Rolle zu spielen. Mit den Comebacks von Hiroki Ito und vor allem Alphonso Davies dürften sich seine Einsatzchancen weiter verringern.
Laut BILD strebt der FC Bayern einen Verkaufspreis von 10 bis 15 Millionen Euro an, um den finanziellen Schaden zu minimieren. Der aktuelle Marktwert des Franzosen wird auf 18 Millionen Euro geschätzt.