FC Bayern: Sascha Boey und die Unsicherheiten auf dem Transfermarkt
Der FC Bayern München sieht sich auf dem Transfermarkt weiterhin zurückhaltend. Der Rekordmeister verfolgt eine Strategie der finanziellen Vernunft, was bedeutet, dass frisches Kapital in die Kassen fließen müsste, um möglicherweise weitere Spieler zu verpflichten. Der aktuelle Kader weist insbesondere in der Breite qualitative Schwächen auf.
Ein Spieler, von dem sich die Münchner mehr erhofft hatten, ist Sascha Boey. Der Franzose wechselte Anfang 2024 für 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul zu den Bayern, konnte jedoch die Erwartungen bislang nicht erfüllen und gilt daher als potenzieller Verkaufskandidat.
Sein ehemaliger Verein, Galatasaray, der bereits Ex-Bayern-Star Leroy Sané verpflichtet hat, zeigte laut verschiedenen Medienberichten Interesse daran, Boey zurückzuholen. Doch wie die Bild berichtet, hat sich das Interesse mittlerweile verringert. Dies liegt jedoch nicht daran, dass das Spielerprofil von Boey unattraktiv wäre.
Der türkische Spitzenklub scheint vielmehr durch das Gehalt des Franzosen abgeschreckt zu sein, das laut Christian Falk deutlich höher ist als sein früheres in der Türkei. Zudem ist Boey offenbar nicht vollständig überzeugt von einer Rückkehr. Daher ist die Wahrscheinlichkeit eines Leihgeschäfts als gering einzuschätzen.
Ob der FC Bayern Boey derzeit überhaupt abgeben sollte, ist fraglich. Nach dem Sieg im Supercup gegen den VfB Stuttgart könnten sich die Sorgenfalten der Bayern vergrößern. Konrad Laimer verletzte sich in der zweiten Halbzeit und könnte ausfallen. Boey wäre die erste Alternative für den Österreicher.
Da bereits am Freitag das Auftaktspiel der Bundesliga gegen Leipzig ansteht, ist ein schneller Wechsel von Boey eher unwahrscheinlich. Dennoch könnte in den letzten Wochen des Transferfensters noch einiges geschehen. Ein Verbleib des Franzosen beim Rekordmeister ist zumindest unsicher. Sollte Boey gehen, müsste zudem ein Ersatz gefunden werden.