FC Bayern: Serge Gnabry und die Zukunft seines Vertrags
Ein Spieler des FC Bayern München steht vor dem Ende seines Vertrags. Die Verantwortlichen des Vereins geben Einblicke in die Situation und äußern ihre Wünsche.
München – Die Stimmung beim FC Bayern könnte derzeit nicht besser sein. Mit einem 4:0-Sieg gegen Werder Bremen hat die Mannschaft ihren Rekordstart in der Bundesliga weiter ausgebaut. Nach fünf Spieltagen belegen die Münchner mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 22:3 den ersten Platz. Serge Gnabry hat maßgeblich zu diesem erfolgreichen Auftakt beigetragen. Sein Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, was vorerst jedoch kein Problem darstellt, wie Sportdirektor Christoph Freund verrät.
Im Vorfeld des Spiels gegen die Hanseaten wurde Freund in einem Interview mit Sky auf Gnabry angesprochen. Der Offensivspieler galt in den letzten eineinhalb Jahren immer wieder als möglicher Verkaufskandidat, doch zuletzt zeigte er eine beeindruckende Leistungssteigerung. Gegen Werder Bremen blieb er zwar erstmals in dieser Saison ohne Torbeteiligung, hat jedoch bisher drei Tore und zwei Assists erzielt.
Seit 2018 trägt der gebürtige Stuttgarter das Trikot des FC Bayern, und möglicherweise steht bald das zehnjährige Jubiläum an. Um dies zu erreichen, müsste jedoch sein Vertrag, der 2026 ausläuft, verlängert werden. Freund lobte den Stürmer in den höchsten Tönen: „Wir sind sehr, sehr glücklich, dass Serge so gut in Form ist. Das ist der Grund, warum wir solche Spieler in unserer Mannschaft haben – um erfolgreich zu sein und Tore zu schießen, und um so viel Spaß zu machen, wie es aktuell Serge tut.“
Freund möchte sich jedoch nicht zu klaren Aussagen bezüglich der Vertragsverhandlungen hinreißen lassen. Möglicherweise sind beide Seiten bereits in Gesprächen. Gnabry hat zuletzt mehrfach betont, wie wohl er sich in München fühlt, was sicherlich auch an seinem Mitspieler und Freund Joshua Kimmich liegt, den er sogar als Trauzeuge bei dessen Hochzeit begleitete.
Freund ist sich bewusst, dass die Frage nach Gnabrys Zukunft in den kommenden Monaten immer wieder aufkommen wird. Dennoch hat er keinen Grund zur Eile: „Wir wissen, was wir an Serge haben. Er weiß, was er am FC Bayern hat, und deshalb ist er auch ein richtig guter Typ. Das kommt noch dazu. Wir sind nicht nervös, und auch Serge ist es nicht. Wir können gelassen bleiben und hoffen, dass diese Phase lange anhält. Dann wird alles andere von selbst kommen.“
Sollte Gnabry sein aktuelles Leistungsniveau halten, können sich die Verantwortlichen des FC Bayern sicher sein, dass es an Angeboten für den 30-Jährigen nicht mangeln wird. Sollte ein anderer Top-Klub aus Europa Interesse zeigen, könnte Kumpel Joshua Kimmich versuchen, Gnabry endgültig von einem Verbleib an der Isar zu überzeugen.