FC Bayern setzt Zuschauerrekord in der Allianz Arena
Der FC Bayern München verzeichnet kontinuierlich beeindruckende Erfolge, und ein weiterer Meilenstein steht bevor: Ein Zuschauerrekord in der Allianz Arena.
In München – Während die Herren-Bundesliga bereits in ihre erste Länderspielpause geht, starten die Damen am 5. September in die neue Saison. Der amtierende Meister, der FC Bayern, wird am 6. September sein erstes Heimspiel gegen Bayer Leverkusen in der Allianz Arena bestreiten, wo die Spielerinnen um Giulia Gwinn mit einem Rekordpublikum rechnen dürfen.
Es ist das erste Mal, dass die FCB-Damen eine Saison der Bundesliga in der Allianz Arena eröffnen. Das Stadion, das bei den Herren regelmäßig ausverkauft ist, wird auch am 6. September gut besucht sein. Bereits 50.000 Tickets wurden verkauft, und die Fans haben noch einige Tage Zeit, um sich ihre Eintrittskarten zu sichern.
So viele Zuschauer wie niemals zuvor werden ein Bundesliga-Spiel der Damen live im Stadion verfolgen. Der bisherige Rekord wurde 2022 aufgestellt, als 38.365 Fans dem Duell zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt beiwohnten. Diese großartige Kulisse soll den Deutschen Meister anspornen, mit einem Sieg in die neue Spielzeit zu starten.
Bayer Leverkusen wird jedoch kein leichter Gegner sein, da sie die letzte Saison auf dem vierten Platz abgeschlossen haben. In der Spielzeit 2024/25 endeten die Begegnungen zwischen den beiden Teams mit 3:2 und 2:0 für Bayern. Für die Gäste bedeutet dies, dass sie sich auf eine ungewohnte Atmosphäre einstellen müssen, da Leverkusen noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt hat.
Die Form der Bayern stimmt, wie sie vor wenigen Tagen im Supercup bewiesen haben, als sie den VfL Wolfsburg in einem spannenden Spiel mit 4:2 besiegten. Damit hat der amtierende Double-Gewinner bereits den ersten Titel der Saison eingefahren. Besonders bemerkenswert ist, dass Lena Oberdorf nach über 400 Tagen Pause ihr Debüt für die Roten feierte.
Zum Saisonstart der Bundesliga könnte die Mittelfeldspielerin eine wichtige Rolle spielen. Ob sie von Beginn an eingesetzt wird, bleibt abzuwarten; gegen Wolfsburg kam sie für 30 Minuten zum Einsatz. Selbst eine Joker-Rolle würde Oberdorf vermutlich erfreuen – wenn mindestens 50.000 Fans ihr Standing Ovations erweisen, könnte ihr vielleicht eine einmalige Einwechslung bevorstehen.