FC Bayern sichert sich den Franz Beckenbauer-Supercup

FC Bayern sichert sich den Franz Beckenbauer-Supercup

Der Woltemade-Poker verlieh der Supercup-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern zusätzliche Brisanz. Am Ende verließ der Rekordmeister den Platz mit einem Sieg.

Stuttgart/München – Vor der Partie um den deutschen Supercup, der erstmals in seiner Geschichte den Namen der verstorbenen FCB-Legende Franz Beckenbauer trug, waren die Vertreter des Pokalsiegers optimistisch, den deutschen Nationalspieler Nick Woltemade zu verpflichten. Auf dem Spielfeld zeigte jedoch der amtierende Meister aus München, wer die deutsche Nummer eins ist, und setzte sich mit einem verdienten 2:1-Sieg durch. Die Tore erzielten Harry Kane und Luis Díaz, während der Anschlusstreffer von Jamie Leweling in der Nachspielzeit lediglich als Ergebniskosmetik für die Schwaben diente.

Trotz des Boykotts der beiden Fangruppen war die Stimmung im Stadion aufgeheizt, was sich auch in den intensiven Duellen zwischen Woltemade und seinen (noch) verhinderten Mannschaftskollegen Dayot Upamecano und Jonathan Tah widerspiegelte. Am Ende jubelte der FC Bayern über den 2:1-Sieg, wobei die angeschlagen ausgewechselten Konrad Laimer und Serge Gnabry FCB-Coach Vincent Kompany weitere Sorgen bereiten könnten.

„Der Titel ist besonders wichtig, weil es der Franz Beckenbauer-Supercup ist – das wird für Bayern immer etwas Besonderes sein. In Stuttgart ist es nie einfach, aber wir sind hierher gekommen und haben geliefert. Natürlich hätten wir uns eine längere Vorbereitung gewünscht, aber es hilft nichts, darüber zu klagen. Wir hatten die Chance, mit einem Titel zu starten, und das war unser Ziel, das wir erreicht haben. Heute war ein erster und guter Schritt“, erklärte ein Spieler nach dem Spiel.

Ein anderer Spieler fügte hinzu: „Es ist ein Titel! Natürlich ist das sehr wichtig für uns. Man hat keine Müdigkeit bei uns gespürt. Wir hätten am Ende etwas cleverer sein können, aber wir sind glücklich. Ich will der Mannschaft helfen und erfolgreich sein. Das haben wir heute geschafft. Stuttgart ist eine schwierig zu bespielende Mannschaft, sie haben es gut gemacht, aber wir sind der verdiente Sieger. In der Vorbereitung waren wir immer die bessere Mannschaft, und das wollen wir in die Liga mitnehmen.“

„Ich bin sehr stolz. Es ging heute um einen Titel, aber auch darum, zu zeigen, dass wir da sind. Das haben wir gut gemacht. In der ersten Halbzeit müssen wir unsere Chancen besser nutzen. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir ein paar Kontermöglichkeiten. Mitte der ersten Halbzeit hatten wir etwas Glück, da hatte Stuttgart auch gute Chancen. Unter dem Strich war es ein sehr verdienter Sieg. Es ergibt noch keinen Sinn, von weiteren Titeln zu sprechen. Wir konzentrieren uns jetzt auf Freitag, da wollen wir wieder ein Spiel gewinnen“, äußerte ein weiterer Spieler.

„So wollten wir in die Saison starten, mit einem guten Gefühl und einem Titel. Es war eine kurze Sommerpause, in der wir hart gearbeitet haben. Aber wie wir heute gespielt haben, war schon gut. Es wäre schön gewesen, wenn wir noch das eine oder andere Tor mehr erzielt hätten. Aber wir haben den Ball gut laufen lassen und als gesamtes Team stark zurückgearbeitet“, sagte ein Spieler abschließend.

„Insgesamt gibt es sicher viele Dinge, die wir besser machen können. Das Pressing ist die Art, wie wir Fußball spielen wollen, das passt zum FC Bayern und zu uns als Mannschaft. Da stehen wir zu 100 Prozent dahinter. Mit dem Ball haben wir heute einige unnötige Fehler gemacht. Als FC Bayern gehen wir mit maximalen Ambitionen und Zielen in die Saison. Aufgrund der kurzen Vorbereitung wissen wir, dass wir hier und da ein bisschen leiden müssen, um über die Spiele in die Fitness zu kommen. Wenn die Grundlagen stimmen, sind wir nur schwer zu schlagen“, fügte ein Spieler hinzu.

„Es fühlt sich sehr gut an. Ich bin sehr stolz, den ersten Titel eingefahren zu haben. Ich freue mich, dass wir so in die Saison gestartet sind – so kann es weitergehen“, schloss ein Spieler das Gespräch.

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